Die Frankfurter Buchmesse ist die größte der Welt – und seit jeher ein Treffpunkt für Zehntausende internationale Buchliebhaber, Literaturfans, Verlagsmitarbeiter, Veranstalter und Autoren. Noch im Jahr 2019 strömten mehr als 300.000 Besucherinnen und Besucher auf die Buchmesse, mehr als die Hälfte davon Privatbesucher. Vor Ort waren 7450 Aussteller aus 104 Ländern dabei.

Durch die Corona-Pandemie fand die Buchmesse 2020 nur sehr stark reduziert statt: Es gab keine Hallenausstellung, sondern lediglich ein virtuelles Programm.

Das soll sich in diesem Jahr wieder ändern: Die Frankfurter Buchmesse darf nach gegenwärtigem Stand im Oktober 2021 täglich 25 000 Teilnehmer empfangen. Dazu liege nun eine Sondergenehmigung vor, vermelden die Veranstalter. Diese gelte „unter Beachtung des vorliegenden Hygienekonzeptes“ und „nach heutigem Planungsstand“. Um Ansammlungen zu verhindern, wird die „Verteilung der Menschen auf dem Gelände per Video-Monitoring überwacht“, hieß es schon im Sommer seitens der Veranstalter. Zudem wurde die Teilnehmerzahl verringert und ein großzügiges Hallenkonzept erstellt.

Des Weiteren wird die 3G-Regelung gelten: Einlass gibt es nur für Geimpfte und Genesene, alle anderen brauchen einen aktuellen negativen Test. Tickets müssen online gebucht werden, um die Kontaktverfolgung zu gewährleisten. Außerdem ist das Tragen einer Maske verpflichtend.

So soll ein internationales Miteinander aber wieder möglich sein: Unter dem Motto „Singular Plurality – Singulier Pluriel“ ist 2021 außerdem Kanada auf der Frankfurter Buchmesse Ehrengast. 

Ehrengast 2020 und 2021: Kanada

Frankfurter Buchmesse als „Ort der Begegnung“

Die Frankfurter Buchmesse werde „auch 2021 wieder ein wichtiger Ort der Begegnung sein“ für Autoren und Autorinnen, Leser und Leserinnen, so ließ Direktor Juergen Boos auf der Website der Buchmesse verlauten. „Die Branche braucht Austausche und Sichtbarkeit mehr denn je.“

Die große Frühjahrsbuchmesse in Deutschland,  die…