„Wir haben heute unser bestes Saisonspiel gemacht“, freute sich Bayern-Trainer Julian Nagelsmann nach dem hochverdienten 5:0-Kantersieg seiner Mannschaft gegen Hertha BSC. Einmal mehr war Robert Lewandowski der Mann des Spiels. Der Pole erzielte gegen völlig überforderte Berliner seine Bundesligatore Nummer 280, 281 und 282. Im 16. Pflichtspiel in Folge traf der 33-Jährige und übertraf damit die kürzlich verstorbene Bayern-Legende Gerd Müller, der das „nur“ 15 Mal geschafft hatte.

Beste Aktion Lewandowskis war allerdings nicht ein eigener Treffer, sondern wie er den Ball – obwohl selbst in aussichtsreicher Position – im Hertha-Strafraum für den 1:0-Torschützen Thomas Müller durchließ. Während die Berliner mit der dritten Niederlage im dritten Spiel einen Katastrophenstart hinlegten, sind die Bayern mit sieben Zählern auf Kurs.

Wolfsburg siegt erneut, Leverkusen im Glück

Vor den Münchnern in der Tabelle liegen allerdings noch der VfL Wolfsburg, der mit 1:0 gegen RB Leipzig gewann und Bayer 04 Leverkusen, das sich mit 4:1 beim FC Augsburg durchsetzte und dabei in der ersten Viertelstunde von zwei Eigentoren der Augsburger profitierte. „Wir schießen drei Tore und liegen zur Pause 1:2 zurück. Das ist Scheiße und tut weh“, sagte FCA-Torhüter Rafal Gikiewicz. Sein Team berappelte sich aber noch einmal, wurde am Ende aber von den technisch starken und schnellen Leverkusenern ausgekontert.

Wolfsburg gewann auch das dritte Spiel und liegt mit neun Punkten an der Tabellenspitze. Für Diskussionen sorgte das Fehlen von Marcel Sabitzer auf Leipziger Seite. Der Offensivspieler soll laut Informationen der „Bild“ zum FC Bayern wechseln. „Ich weiß, es gibt viele Spekulationen zur Situation mit Sabi“, sagte RB-Trainer Jesse Marsch vor dem Spiel. „Ich kann ehrlich sagen, er ist verletzt, also ist er nicht dabei. Lasst uns sehen, was passiert in den nächsten Tagen.“

Gladbacher Krise setzt sich fort

„Eine bittere Pille, eine bittere Niederlage“, analysierte Adi Hütter, der…