Bereits vor einer Woche waren die ersten spanischen Regionen von der Risikoliste gestrichen worden, darunter die Kanarischen Inseln und Katalonien mit der Touristenmetropole Barcelona. Jetzt gilt das ganze Land als „risikofrei“ – auch Mallorca, die populärste Urlaubsinsel der Deutschen.

Spanien gilt als beliebtestes Urlaubsziel der Deutschen im Ausland. Am 11. Juli war es wegen stark steigender Infektionszahlen mitten in der Ferienzeit als Risikogebiet eingestuft worden, Ende Juli dann sogar als Hochrisikogebiet. Seitdem mussten Rückkehrer, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, für zehn Tage in Quarantäne. Erst nach fünf Tagen konnten sie sich mit einem negativen Test davon befreien. Damit ist wegen deutlich gesunkener Infektionszahlen jetzt Schluss.

Auch Urlauber aus dem Großraum Lissabon können aufatmen

Der Großraum Lissabon ist von diesem Sonntag an ebenfalls kein Hochrisikogebiet mehr. Als einzige Region in Portugal bleibt aber die Urlaubsregion Algarve auf der Liste.

Trotzdem Corona-Regeln für Spanienurlauber

Allerdings müssen Spanien-Reisende auch weiterhin Corona-Regeln beachten. Denn mindestens bis zum 5. September gilt Deutschland aus spanischer Sicht als Risikogebiet. Deswegen müssen alle Besucher aus Deutschland ab zwölf Jahren bei der Einreise eine Impfung oder Genesung nachweisen oder einen negativen Test vorlegen können. Bei der Rückreise nach Deutschland gilt das ebenfalls – egal ob man aus einem Hochrisikogebiet kommt oder nicht.

Weitere rund 70 Länder bleiben Hochrisikogebiet

Auch Chile ist nun kein Hochrisikogebiet mehr. Neu auf der Liste sind drei Karibikstaaten: Jamaika, St. Kitts und Nevis sowie St. Lucia. Nach den Änderungen an diesem Sonntag gibt es weiter rund 70 Länder, die ganz oder teilweise als Hochrisikogebiete mit besonders hohem Infektionsrisiko eingestuft sind. 

Daneben gibt es auch noch die Kategorie des Virusvariantengebiets für Gegenden, in denen bestimmte Coronavirus-Mutanten besonders weit verbreitet sind.