Eine Frau und fünf Kinder seien bei einem Erdrutsch in der Ortschaft Banderilla ums Leben gekommen, teilte der Gouverneur des Bundesstaates Veracruz, Cuitláhuac García Jiménez, mit. Ein Mann sei in Poza Rica getötet worden und ein weiteres Kind beim Einsturz eines Hauses in Xalapa. Präsident Andrés Manuel López Obrador sprach den Angehörigen sein Beileid aus. „Ihr seid nicht allein“, schrieb er auf Twitter.

„Grace“ war als Hurrikan auf die mexikanische Golfküste getroffen und hatte über Land dann rasch an Kraft verloren. Allerdings sorgte er für heftigen Regen. Der Zivilschutz berichtete von Erdrutschen und Überschwemmungen in mehreren Bundesstaaten.

Nach dem Sturm kam der Regen – der Hurrikan „Grace“ zerstörte das Haus dieser Mexikanerin

In fast zwei Dutzend Ortschaften im Bundesstaat Veracruz wurden Bäume entwurzelt und Straßen überflutet. Der starke Wind ließ zudem zahlreiche Strommasten umstürzen. Über eine halbe Million Menschen seien vorübergehend von der Stromversorgung abgeschnitten gewesen, teilte das Versorgungsunternehmen CFE mit. Wegen des Sturms wurden mehrere Flüge nach Veracruz, Tampico, Reynosa, Culiacán und Huatulco gestrichen.

Notstand ausgerufen

In den USA haben derweil erste Regenausläufer durch Hurrikan „Henri“ New York und andere Bundesstaaten im Nordosten erreicht. In der Millionenmetropole New York City musste wegen eines schweren Gewitters ein Großkonzert zum erhofften Ende der Corona-Pandemie im Central Park mit Dutzenden Stars abgebrochen werden.

Dunkle Wolken über der Millionenmetropole New York

Die Meteorologen beim Nationalen Hurrikanzentrum NHC erwarten, dass „Henri“ am Sonntagmittag (Ortszeit) auf die Küste trifft. Besonders betroffen seien dann Long Island im Osten New Yorks und die Bundesstaaten im Nordosten wie Rhode Island, Connecticut und Massachusetts. New Yorks Gouverneur Andrew Cuomo rief einen Notstand für Teile seines Bundesstaates aus. 

Mögliche Folgen des Sturms seien…