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„Die Stunde Null“
Hurtigruten-Chef: „Unser erstes Schiff wird vor 2030 emissionsfrei sein“

Ein Schiff von Hurtigruten

© Moritz Wolf/imageBROKER / Picture Alliance

Kommende Woche startet Hurtigruten von Hamburg aus das erste Expeditionsschiff Richtung Norwegen nach der Corona-Zwangspause. Die norwegische Reederei berichtet von Rekordbuchungen für 2022 – und will, so CEO Daniel Skjeldam, beim Thema Nachhaltigkeit noch mehr Tempo machen.

Nach einer langen Pause geht es wieder los: Kommende Woche wird die „Otto Sverdrup“ in Hamburg in die norwegischen Fjorde starten, für Hurtigruten ist es ein wichtiger Neustart seiner Expeditions-Schiffe. „Wir sind alle sehr aufgeregt und die Mitarbeiter wahnsinnig glücklich“, sagt Daniel Skjeldam, Chef der norwegischen Reederei, im Podcast „Die Stunde Null“.  „Die Zeit war für unsere Branche extrem herausfordernd.“ Aber die Kunden würden nach neuen Erlebnissen und Reisen regelrecht hungern. 

Hurtigruten war einer der wenigen Anbieter, die in der Pandemie zumindest einige Postschiffe im Einsatz hatte – die für die Verbindungen in Norwegen unabdingbar waren. Die Kreuzfahrten wurden unterbrochen, wie auch bei den großen Anbietern Carnival, Royal Caribbean oder MSC Cruises.

Der norwegische Spezialanbieter, dessen Postschiffe seit 1893 im Einsatz sind, gibt sich nahezu euphorisch, was die Ausblicke angeht. Schon seit dem Sommer lief das Geschäft „ziemlich gut“, berichtet Skjeldam: „Wir erleben jetzt, dass die Menschen unbedingt wieder reisen wollen. Die Vorverkaufszahlen für 2022 sind auf Rekordhoch.“ Die im Vergleich zu anderen Anbietern eher kleinen Schiffe werden seiner Meinung nach besonders gefragt sein. Nach der Pandemie würden sich die Kunden dort „viel wohler fühlen werden als auf einem sehr großen Schiff mit Tausenden von Menschen“. 

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