Die Entwicklungen nach der Machtübernahme der Taliban im stern-Ticker zur Lage in Afghanistan.

Die News zur Lage in Afghanistan: 

14.43 Uhr: EU und USA „zutiefst besorgt“ um Frauen und Mädchen in Afghanistan

Die Europäische Union und die USA haben sich „zutiefst besorgt“ über die Situation der Frauen in Afghanistan geäußert. Die radikalislamischen Taliban müssten „jede Form der Diskriminierung und des Missbrauchs“ vermeiden und die Rechte der Frauen schützen, hieß es in einer veröffentlichten gemeinsamen Erklärung, die von 18 weiteren Ländern unterzeichnet wurde. 

„Wir sind zutiefst besorgt um die Frauen und Mädchen in Afghanistan, ihre Rechte auf Bildung, Arbeit und Bewegungsfreiheit“, hieß es in der Erklärung. Die Machthaber und die Behörden im ganzen Land müssten „ihren Schutz garantieren“. Zu den Mitunterzeichnern des Appells gehörten unter anderem Australien, Brasilien, Kanada, Neuseeland, der Senegal und die Schweiz.

14.31 Uhr: Bislang gut 200 Afghanen unter den aus Kabul ausgeflogenen Menschen

Bei den Evakuierungsflügen aus Kabul sind in dieser Woche nach Angaben des Auswärtigen Amts von deutscher Seite bislang gut 500 Menschen aus Afghanistan herausgebracht worden. Davon seien 189 deutsche Staatsbürgerinnen und Staatsbürger, 202 Afghaninnen und Afghanen sowie 59 Menschen aus anderen EU-Staaten und 51 Menschen aus weiteren Staaten, sagte ein Sprecher des Außenministeriums.

Zur Frage, wie sich die Gruppe der ausgeflogenen afghanischen Bürgerinnen und Bürger zusammensetze, lägen noch keine genauen Angaben vor, sagte der Sprecher weiter. Es seien aber nach den bisherigen Informationen sowohl afghanische Ortskräfte darunter als auch Familienangehörige von Deutschen. Eine genauere Aufschlüsselung sei zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich.

11.56 Uhr: Nordrhein-Westfalen will 1800…