von Axel Palm
18.08.2021, 16:54 Uhr

Licht ist das wichtigste Gestaltungselement für Foto- und Videografen. Softboxen helfen dabei, ihr Objekt richtig auszuleuchten. Aber was müssen Kreative bei den Lichtquellen beachten und wie stellen sie die sinnvoll auf?

Jedes Bild soll eine Geschichte erzählen – welche das ist, entscheidet der Foto- oder Videograf. Eines der wichtigsten stilistischen Mittel der Fotografie ist das Licht. Wahre Meister der Lichtgestaltung schaffen es, durch geschickte Beleuchtung den Ton und Wesenszug einer Persönlichkeit in Portrait-Aufnahmen hervorzuheben. Natürlich gibt es verschiedene Arten der Beleuchtung. Will der Künstler besonders viel Tiefe im Bild erzeugen, sind Schatten unerlässlich. Was Fotografen in der Natur dadurch erreichen, dass sie sich in verschiedenen Winkeln zur Sonne positionieren oder auf verschiedene Stände des Sterns warten, bevor sie eine Szene oder Objekt einfangen, ist im Studio nicht so einfach möglich. 

Hier ist ein durchdachtes Konzept mit unterschiedlichen unnatürlichen Lichtquellen gefragt. Eine dieser Lichtquellen können Softboxen sein. Der Name rührt von ihrer Funktion: Ein großflächiger, meist weißer Diffusorstoff spannt sich vor einem lichtundurchlässigen Rahmengestell, indem sich ein oder mehrere Leuchtmittel befinden. Der Stoff sorgt dafür, dass das Licht gebrochen und damit „weich“ (soft) wird. Weiches Licht wird als „Schönheitslicht“ bezeichnet, weil es Personen im wahrsten Sinne des Wortes in einem „guten Licht dastehen lässt“. Das liegt daran, dass weiches Licht ein Objekt eher umhüllt und so sanfte Schatten wirft. Im Gegensatz dazu springt hartes – also ungebrochenes Licht wie beispielsweise das einer Glühbirne – vom Objekt ab, was intensivere Schatten hervorbringt.

Die meisten Softboxen orientieren sich bei ihrer Farbtemperatur am Tageslicht. Das macht es Fotografen im lichtgeschützten Studio…