Sehen Sie im Video: Wie entwickelt sich die politische Stimmung vor der Bundestagswahl 2021? Aktuelle Umfragen und Analysen im RTL/ntv-Trendbarometer. Videoquelle: n-tv.de

Gut sieben Wochen vor der Bundestagswahl können sich die SPD und die sonstigen kleineren Parteien im RTL/ntv-Trendbarometer gegenüber der Vorwoche um jeweils einen Prozentpunkt verbessern. Die Grünen und die Linke verlieren beide einen Prozentpunkt. Die Werte der Union, der FDP und der AfD bleiben unverändert.
Damit liegt die CDU/CSU weiterhin vier Prozentpunkte unter der 30-Prozent-Marke, bleibt aber mit 26 Prozent stärkste Partei. Der Vorsprung vor den Grünen beträgt sechs Prozentpunkte, vor der SPD zehn Prozentpunkte.
Wenn jetzt schon die Bundestagwahl stattfinden würde, könnten die Parteien mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 26 Prozent (Bundestagswahl 2017: 32,9%), SPD 16 Prozent (20,5%), FDP 13 Prozent (10,7%), Grüne 20 Prozent (8,9%), Linke 6 Prozent (9,2%), AfD 10 Prozent (12,6%). 9 Prozent würden sich für eine der sonstigen Parteien entscheiden (5,2%). Die Zahl der Nichtwähler und Unentschlossenen liegt mit 25 Prozent weiterhin über dem Anteil der Nichtwähler bei der Bundestagswahl 2017 (23,8%).
Ins neue Parlament würden 750 Abgeordnete einziehen, 41 mehr als bei der Bundestagswahl 2017. Die Fraktion der Grünen würde um 97, die der FDP um 27 Sitze wachsen. Alle übrigen Parteien hätten weniger Mandate im neuen Bundestag. Die Mandatsverteilung: CDU/CSU 217, Grüne 164, SPD 131, FDP 107, Linke 49 und AfD 82 Sitze.
„Deutschland-Koalition“ derzeit stärkstes Regierungsbündnis
Mindestens 376 Abgeordnete brauchen die Parteien, um eine regierungsfähige Mehrheit bilden zu können. Derzeit wären drei Konstellationen denkbar: Schwarz-Grün (zusammen 381 Mandate), die „Deutschland-Koalition“ aus CDU/CSU, SPD und FDP (455 Mandate) sowie eine „Ampel-Koalition“ aus Grünen, SPD und FDP (402 Mandate). Eine „Jamaika-Koalition“ aus Union, Grünen und FDP könnte sich zwar auf 488 Abgeordnete…