Es lohnt sich, in Meeresschutzgebiete zu investieren – in vielerlei Hinsicht. Das ist jedenfalls das Ergebnis einer Untersuchung, die die gemeinnützigen Marilles-Stiftung in Auftrag gegeben und in Zusammenarbeit mit dem spanischen Unternehmen Ecoacsa, mit dem Balearischen Zentrum für Angewandte Biologie und dem britischen Beratungsunternehmen Eftec durchgeführt hat. Über die Untersuchung berichtet hatte die britische Zeitung »The Guardian«.

Demnach hat ein Meeresschutzgebiet, das vor der Küste Mallorcas eingerichtet worden ist, nicht nur einen positiven Effekt auf die Umwelt, sondern auch für die wirtschaftliche Entwicklung der Region.

»Die Ergebnisse der Studie zeigen die zahlreichen sozialen und wirtschaftlichen Vorteile, die sich aus dem Schutz des Meeres ergeben«, sagte der Meeresbiologe Aniol Esteban. Er ist der Direktor der Stiftung. Das Schutzgebiet erstreckt sich im Llevant-Gebiet an der Ostseite der Baleareninsel über eine Fläche von 11.000 Hektar. Es besteht seit dem Jahr 2007.

Der Wert der Investitionen verzehnfacht sich

Diese Vorteile lassen sich nach Angaben der Stiftung konkret bemessen: Der Studie zufolge bringt das Schutzgebiet für jeden investierten Euro einen Nutzen in Höhe von zehn Euro.

Das sogenannte Naturkapital des Meeresschutzgebiets von Llevant trage jährlich 826.518 Euro zur lokalen Wirtschaft bei. Das entspreche 425,75 Euro pro Hektar pro Jahr. Wenn man den Wert des künftigen Nutzens über einen Zeitraum von 60 Jahren in der Gegenwart berechne, ergebe das eine Summe von 126 Millionen Euro.

Um den natürlichen Wert des Schutzgebiets zu erhalten, müsse man jährlich rund 473.000 Euro investieren.

Die Dienstleistungen im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten wie…. machen mit 65 % des Gesamtbetrags (3.141.340 EUR) den größten Teil des Nutzens aus, gefolgt von Regulierungsdienstleistungen wie dem Schutz vor Küstenerosion (772.547 EUR, 16 %) und der Erhaltung der biologischen Vielfalt (447.313 EUR, 9 %).

Obwohl die 7,4 Tonnen Fisch,…