Corona-Pandemie
Luftfilter in Schulen: Was können sie leisten – was nicht?

Der Nutzen von mobilen Luftfiltern ist in der Fachwelt zumindest umstritten. Foto: Bernd Thissen/dpa

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Die Schule beginnt, die Corona-Zahlen steigen wieder – vor allem bei den Jüngeren. Und so rückt die Sicherheit im Unterricht immer stärker in den Fokus.

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu, in den ersten Bundesländern haben die Schulen wieder begonnen.

Ist alles getan, um die Gesundheit von Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften zu schützen und einen neuerlichen Corona-Lockdown zu verhindern? Welche Rolle können mobile und stationäre Luftreiniger dabei spielen?

Worum geht es in der Debatte?

Angesichts der Corona-Gefahr in Schulen hat das Thema Luftfilter lange für Streit gesorgt. Gewerkschaften, Eltern und Lehrer forderten immer wieder, so schnell wie möglich in Luftfilteranlagen für den Unterricht zu investieren, damit es nach den Sommerferien nicht wieder zu Schließungen kommt. Dass politische Beschlüsse zu spät gekommen seien, kritisierte unter anderen der Deutsche Lehrerverband.

Während der Nutzen fest installierter Luftreinigungsanlagen, die aufwendiger einzubauen sind, auf der Hand liegt, ist die Lage bei mobilen Geräten nicht so klar. Diverse Studien kommen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Was plant die Bundesregierung?

Das ursprüngliche Luftfilterprogramm des Bundes in Höhe von rund 500 Millionen Euro, das 2020 aufgelegt wurde, förderte bereits den Einbau festinstallierter Anlagen in öffentlichen Gebäuden, Theatern und Museen. Seit Mitte Juni 2021 gilt dies nun unter anderem auch für Kitas und Schulen.

Die Förderung ist allerdings auf Räume und Einrichtungen für Kinder bis 12 Jahre begrenzt, da für sie bisher kein Impfstoff gegen…