von Gernot Kramper
23.07.2021, 17:38 Uhr

Dysons neues Flaggschiff punktet mit zwei Neuerungen. Ein Laser misst die Partikeldichte und die Rotationsbürsten sind so gebaut, dass sie endlich keine Haare mehr aufwickeln. Das ist genial – aber wie immer im Hause Dyson nicht billig.

Die Staubsauger von Dyson können von sich behaupten, das Maß der Dinge bei den Akku-Saugern zu sein. So rechtfertigen sich auch die relativ gesalzenen Preise. Früher entfachten die meisten Akkusauger nur ein laues Lüftchen, davon kann jeder ein Lied singen, der vor fünf oder sieben Jahren versucht hat, mit so einem Gerät den Staub aus dem Auto-Velour zu bekommen. Beim reinen Saugen haben die meisten Geräte heute deutlich nachgebessert. Für den Platzhirsch Dyson ein Signal, seine Geräte weiter zu verbessern.

Dyson glaubt, dass Kunden, die viel Geld für einen Sauger ausgeben, auch erwarten, dass das Gerät besonders gut sauber macht. Und damit sie auch wissen, wie reinlich es wird, wurde in den V15 Detect ein Staub-Aufspürsystem eingebaut. Im Strom der eingesaugten Luft misst ein Laser die Menge und die Größe der Partikel. In dem kleinen LCD-Display auf der Saugerpistole wird die jeweilige Menge von vier Größenklassen angezeigt. Ist das nur ein Gimmick? Nein, es beruhigt das Gemüt des Hausarbeitsmenschen, wenn er sieht, was er mit seinem Dyson so wegschafft. Von der Psychomassage bei der Hausarbeit abgesehen, steuern diese Werte auch den Automatik-Modus des Geräts. Je nach Verschmutzungsgrad fährt dann der Motor hoch. Die Automatik ist auf jeden Fall zu empfehlen, sie gibt Saugkraft, wenn man sie benötigt und schont den Akku, wann immer es geht. Wer nur im Boost-Modus arbeitet, saugt nicht nur den Boden, sondern vor allem den Stromspeicher schnell leer.

Akkusauger

Fotostrecke Dyson V15 Detect

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Bilder

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