von Axel Palm
23.07.2021, 13:06 Uhr

Was brauche ich wirklich – Tablet oder Laptop? Diese Frage stellen sich viele Verbraucher. Eine Pro-Kontra-Liste für beide Arten von mobilen Computern.

Am 3. April 2010 begann mit dem ersten iPad von Apple der Siegeszug des Tablets. Wirkte die erste Generation noch wie ein zu groß geratener iPod Touch, sind die modernen Tablets immer vielseitiger geworden. Kein Wunder also, dass sich viele Verbraucher fragen, ob die mobilen Computer im „Buchformat“ eine Alternative zum klappbaren und klobigeren Laptop geworden sind. Und diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten. 

Denn in den vergangenen elf Jahren haben sich Tablets enorm weiterentwickelt. Musste das erste iPad noch auf einem unhandlichen Tastatur-Ständer Platz nehmen, gibt es inzwischen Schutzhüllen mit integrierter Tastatur, die weitaus komfortabler sind. Und trotzdem kränkeln Tablets noch immer an der ein oder anderen Stelle und sind nach wie vor kein vollwertiger Laptop-Ersatz. 

Vor- und Nachteile des Laptops

Pro Laptop

Kontra Laptop

Tastatur

Schwerer als Tablet

Mehrere Schnittstellen

Akku gibt schneller auf

Gewohnte Bedienung

Meist kein LTE oder 5G-Empfang

Einfaches Multitasking

Kein Touchscreen

Profi-Software läuft

Häufig bessere Performance

Das liegt weniger an der Hardware als an der Software. So stattet Apple etwa seine neuesten iPad Pros mit dem M1-Chip aus, der auch in den MacBooks und iMacs des Herstellers werkelt. Leistungstechnisch waren Tablet und Laptop also nie näher beieinander als aktuell. Der Hauptunterschied verbirgt sich aber im Betriebssystem. Auf den iPads läuft iPadOS und auf den MacBooks MacOS. Und das bietet je nach Nutzung Vor- und Nachteile. 

Profi-Software meist nur auf dem Laptop

Wer Filme mit „Final Cut“ oder „Adobe: Premiere“ bearbeitet, kommt um ein MacBook oder iMac nicht…