Sexismus-Vorwürfe
Britische Weitspringerin Olivia Breen wehrt sich gegen unangemessene Kommentare zu ihren Shorts

Olivia Breen gewann bei den Para-Leichtathletikweltmeisterschaften 2017 die Goldmedaille im Weitsprung

© Victoria Jones / Picture Alliance

Die britische Parathletin Olivia Breen wurde bei den englischen Meisterschaften im Weitsprung von einer freiwilligen Helferin für ihre freizügige Shorts kritisiert. Nun kämpft die Leichtathletin gegen Sexismus im Sport.

Dieser Beitrag erschien zuerst bei RTL.de.

Müssen solche Kommentare wirklich sein? Die britische Parathletin Olivia Breen hat Kritik an ihrem Wettkampf-Outfit in einem emotionalen Posting in den sozialen Netzwerken öffentlich gemacht. Die 24-jährige Leichtathletin, die unter anderem im Weitsprung an den Start geht, berichtete von einem Vorfall bei den englischen Meisterschaften vor wenigen Tagen. „Eine der weiblichen freiwilligen Helferinnen hielt es für notwendig mich zu beleidigen und mir zu sagen, dass meine Shorts zu kurz und unangemessen seien. Ich war sprachlos“, schildert die Weitspringerin, die eine zerebrale Lähmung hat, den Vorfall.

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„Ich habe solche Shorts seit vielen Jahren getragen und sie sind speziell für sportliche Wettbewerbe“, erklärte Breen. „Es hat mich zum Nachdenken gebracht, ob auch ein männlicher Athlet ähnlich kritisiert werden würde.“