1. Die Bundesregierung beschließt 200 Millionen Euro Soforthilfe für Hochwasseropfer

Das Bundeskabinett hat sich auf Hilfen für die Opfer der Flutkatastrophe geeinigt. Die Hilfen in Höhe von 200 Millionen Euro sollen schnell und unbürokratisch bereitgestellt werden. Außerdem ist ein milliardenschwerer Aufbaufonds geplant, über dessen genaue Höhe aber erst entschieden werden soll, wenn das Ausmaß der Schäden besser absehbar ist.

»Dafür zahlen die Leute ja Steuern«, sagte Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), »dass ihnen in außergewöhnlichen Situationen geholfen wird«. Das ist richtig. Streng genommen kann man als Hauseigentümer aber auch eine Elementarschadenversicherung abschließen – ob die künftig zur Pflicht werden soll, darüber hat sich mein Kollege aus dem Wirtschaftsressort Tim Bartz mit dem Makler Jan-Oliver Thofern unterhalten.

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Von der Flut zerstörte Häuser und Autos im Eifeldorf Schuld

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SASCHA STEINBACH / EPA

»Die Bürgerinnen und Bürger sind doch nicht schuld an dem was jetzt passiert ist«, findet Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Schuld sei der Klimawandel. Auch das ist richtig. Wobei die Nachfrage erlaubt sein muss, wer schuld am Klimawandel ist? Ich wage die Behauptung: Wir alle, wir Menschen, wir Bürgerinnen und Bürger.

»Wir müssen aus der Komfortzone raus!« Das ist ein Zitat von Markus Söder (CSU) aus seiner heutigen Regierungserklärung im Bayerischen Landtag zum Thema Klima. Natürlich kündigte er in seinen »50 Maßnahmen in 5 Sektoren« keine Zumutungen für Bayerns Bürgerinnen und Bürger an, schließlich wird auch im Freistaat am 26. September gewählt. Aber immerhin nimmt er ordentlich Kohle in die Hand: Bis 2040 sollen 22 Milliarden Euro Bayern klimaneutral machen.

Die besten Dinge im Leben sind nicht die, die man für Geld bekommt, soll Albert Einstein einmal gesagt haben. Wollen wir hoffen, dass er nicht recht hatte.

2. Katastrophenschutz in der Krise

Die Zahl der Toten nach dem…