Coronavirus
Lehrerverband erwartet auch nach den Sommerferien starke Einschränkungen im Unterricht

Lehrerverband-Präsident Heinz-Peter Meidinger befürchtet bei laschen Restriktionen eine Durchseuchung der größtenteils ungeimpften Schüler:innen

© Weber/ Eibner-Pressefoto / Picture Alliance

Noch sind die Schüler:innen in den Sommerferien. Doch wie geht es weiter nach den Ferien? Der Präsident des Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger, erwartet auch im kommenden Schuljahr große Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie.

Die Sommerferien neigen sich dem Ende zu und die Infektionszahlen in Deutschland steigen kontinuierlich an. Nun äußerte der Lehrerverband-Präsident Heinz-Peter Meidinger in der Tageszeitung „Die Welt“ die Befürchtung, dass wegen der besonders ansteckenden Delta-Variante des Virus Hunderttausende Schüler:innen in Quarantäne müssen. „Niemand kann ausschließen, dass wir wegen der Delta-Variante und der mangelnden Impfquote eine enorme vierte Welle bekommen, in der dann auch wieder Wechselunterricht nötig wird.“

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Lehrerverband ruft Politik zu Ehrlichkeit auf

Meidinger rief die Politik zu Ehrlichkeit auf. „Wer jetzt verspricht, dass es im nächsten Jahr auf jeden Fall vollständigen Präsenzunterricht geben wird, begibt sich auf dünnes Eis“, sagte der Verbandspräsident. „Präsenzunterricht um jeden Preis bedeutet, die Durchseuchung der Schulen in Kauf zu nehmen. So ehrlich sollte die Politik das schon sagen.“

Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner sprach sich für Corona-Impfungen auch in den Schulen aus. Nach den Sommerferien dürfe es nicht mehr dazu kommen, dass Schulen geschlossen werden müssten, sagte Lindner den Zeitungen der Funke Mediengruppe. „Ich bin dafür, dass es an den Schulen auch Impfangebote…