Die Olympischen Sommerspiele 2032 finden im australischen Brisbane statt. Diese Wahl trafen die Mitglieder des Internationalen Olympische Komitees (IOC) bei ihrer Vollversammlung in Tokio – kurz vor der Eröffnung der dortigen Spiele am Freitag. Brisbane – das werden die 35. Sommerspiele der olympischen Geschichte und die 19. Paralympics sein. Und die dritten „Down Under“.

Auch dieInitiative Rhein Ruhr City unter der Führung von Sport- und Eventmanager Michael Mronz war an der Ausrichtung der Spiele in elf Jahren interessiert. Die zuständige IOC-Evaluierungskommission (Future Host Commission) hatte sich allerdings im Februar auf die australische Stadt im Bundesstaat Queensland als Favoriten festgelegt. Die Eröffnungsfeier soll am 24. Juli 2032 stattfinden.

Keine Kampfabstimmung

Das IOC trat nach dieser Vorentscheidung in einen, wie es hieß, „zielgerichteten Dialog“ mit der Millionenstadt an der australischen Ostküste, die sich bereits für die Spiele 1992 vergeblich beworben hatte. Eine Kampfabstimmung, die in der Vergangenheit aus Sicht des IOC zu viele Verlierer hervorbrachte, wurde damit überflüssig. In Tokio stimmten 72 IOC-Mitglieder für Brisbane, fünf gegen die Bewerbung.

Freude bei den Organisatoren der Brisbane-Bewerbung

Alfons Hörmann, Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds (DOSB) bezeichnete Brisbane als „perfekte Lösung“ bezeichnet. „Vor Monaten haben wir schon betont, dass die Stadt alle Voraussetzungen mitbringt, um hervorragender Gastgeber für die Spiele 2032 zu werden“, sagte Hörmann. „Von daher war uns vor zwei Jahren im Gegensatz zu anderen schon bewusst, dass Brisbane ein klarer Favorit für die Vergabe ist.“ Hörmann, der im Dezember nicht mehr zur Wiederwahl antreten wird, war vorgeworfen worden, die Bewerbung der Rhein-Ruhr-Region nicht ausreichend unterstützt zu haben

Aller guten Dinge sind drei

Australien wird damit nach Melbourne (1956) und Sydney (2000) zum dritten Mal Gastgeber der Sommerspiele. Vor knapp vier Jahren hatte…