Sehen Sie im Video: Nach Flut-Soforthilfe soll Milliardenpaket folgen – „Werden das tun, was erforderlich ist“.

Olaf Scholz (SPD), Bundesfinanzminister: „Die wichtigste schnelle Botschaft ist, wir werden wie bei der Flutkatastrophe vor einigen Jahren eine Soforthilfe mobilisieren. Für die haben wir jetzt einen ungefähren Bedarf von 400 Millionen, also dann für den Bund etwa 200 Millionen veranschlagt. Aber ich sage ausdrücklich, das ist die Summe, von der wir jetzt ausgehen. Und wir haben uns an dem orientiert, was wir nach der letzten Flutkatastrophe gebraucht haben, nämlich knapp 400 Millionen Euro. Aber wenn es so ist, dass mehr gebraucht wird, dann ist es so, dass wir auch mehr Geld zur Verfügung stellen werden. Die Länder und natürlich auch wir als Bund mit unseren Möglichkeiten. Wir werden das tun, was erforderlich ist, um jeden so schnell wie möglich zu helfen. Und deshalb ist doch eine ganz klare Verabredung, die wir als Bundesregierung getroffen haben, die wir aber auch mit den Ländern besprochen haben. Es wird von den Ländern diese Hilfe organisiert. Diese wird schnell, zügig und unbürokratisch zur Verfügung gestellt. Wir werden keine eigene Bundes-Infrastruktur mit Genehmigungsprozess, mit allen möglichen danebenstellen, sondern wir stellen das Geld zur Verfügung, damit es schnell und zügig so schnell wie möglich bei denen ankommt, die jetzt Hilfe brauchen. Das große langfristige Projekt, das vor uns steht, ist die Aufbauhilfe, der Aufbau. Auch da können wir ermessen, was die letzte Katastrophe für Mittel notwendig gemacht haben. Das sind um die sechs Milliarden bis jetzt. Es werden auch noch mehr werden. So lange zieht sich das hin. Und wir werden deshalb auch jetzt bereit sein, das Notwendige zu mobilisieren und als Bund unseren Beitrag, nämlich die Hälfte davon, zur Verfügung stellen. Und das geht auch sofort, dass wir damit jetzt anfangen. Es gibt also nichts, womit man zögern muss. Die Zusage, die wir jetzt geben wollen, ist, dass diese…