Welches Gaming-Tablet eignet sich für Zocker, die „Call of Duty“, „Fortnite“ und „League of Legends“ daddeln wollen und was müssen Spieler beachten, die Google Stadia & Co. nutzen? Der Vergleich der Tablets verrät es.

Ausgewiesene Gaming-Tablets sind eine Rarität. Der für Grafikkarten bekannte Chiphersteller Nvidia preschte vor sechs Jahren mit dem Shield Tablet K1 nach vorn. Inzwischen ist es ruhig um Tablets für Zocker geworden, dem Mobile-Gaming schadet das aber nicht, im Gegenteil: Immer mehr Spieler duellieren sich in den mobilen Versionen von „Fortnite“, „Call Duty“ und „League of Legends“. Wer die leistungshungrigen Games ruckelfrei in voller Detailstufe zocken möchte, der braucht ein leistungsstarkes Tablet.

Mit Samsung und Apple duellieren sich zwei Hersteller um die Krone der Performance. Front- oder Rückkamera dürfen Spieler bei der Wahl eines Gaming-Tablets vernachlässigen, ein großer Bildschirm hingegen schadet ebenso wenig wie dessen hohe Bildwiederholrate, damit die Spiele geschmeidig über das Tablet laufen. Viel Arbeitsspeicher ist schön, aber nicht zwingend ein Muss, und wer den Systemspeicher frei von Videos, Bildern und Musik hält, darf zu kleinen Speicherausstattungen greifen.

Gaming auf dem Apple iPad Pro 2020

Ein Paket aus starker Hardware und viel Speicher vereint Apples iPad Pro 2020. In dem Gaming-Tablet arbeitet der A12Z-Prozessor, dem Apple acht Kerne bei einer Taktrate von 2,49 Gigahertz spendiert. Als integrierte Grafikeinheit berechnet die A12Z-Bionic-Grafikkarte Spiele auf das 12,9 Zoll große Display. Schön: Es bietet eine Bildwiederholrate von 120 Hertz bei einer Pixeldichte von 264 Pixel pro Zoll. Wer sich ohne Headset in die Schlacht schmeißt, hört seine Gegner über vier Lautsprecher. Dem Prozessor assistieren 6 Gigabyte Arbeitsspeicher bei seiner Arbeit. Klingt wenig, schadet aber der Leistung des iPad Pros beim Spielen aber nicht.