Rückkehr aus dem Urlaub
Bundesregierung verlängert Einreiseregeln – Quarantänepflicht wird gelockert

Trotz hoher Impfquote steigen die Infektionszahlen in Deutschland. Die Bundesregierungen hat die geltende Einreiseverordnung nun verlängert.

© Boris Roessler / DPA

Trotz steigender Infektionszahlen verbringen viele Deutsche ihren Urlaub im Ausland. Eine Woche vor Auslaufen der alten Einreiseverordnung verlängert die Bundesregierung die geltenden Regeln – mit ein paar Änderungen.

Die Corona-Regeln für Urlaubsrückkehrer:innen werden bis zum 10. September verlängert. Das geht aus einem Kabinettsbeschluss zur Einreiseverordnung hervor, den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch in Berlin vorgestellt hat. Die aktuellen Regeln zur Einreise nach Deutschland unter Pandemiebedingungen hätten regulär nur noch bis zum 28. Juli gegolten.

Die nun beschlossene Änderung der Quarantäne-Regeln sieht vor, dass vollständig Geimpfte, die aus sogenannten Virusvariantengebieten einreisen, künftig ihre Quarantäne vorzeitig beenden können, wenn sie nachweisen, dass ihr Impfschutz gegen die Virusvariante im bereisten Gebiet wirksam ist. Bislang galt auch für vollständig Geimpfte, die aus Virusvariantengebieten einreisen, eine strikte Quarantänepflicht.

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Darüber hinaus beschloss das Kabinett eine Neuerung, die greifen soll, wenn ein Virusvariantengebiet zum Hochinzidenz-Gebiet heruntergestuft wird, während sich Rückkehrer noch in Quarantäne befinden. Dann sollen für das Ende der Quarantäne künftig die Regeln für Hochinzidenzgebiete gelten – und folglich eine Verkürzung der 14-tägigen Quarantänepflicht möglich sein.