Ungefähr 5000-mal wird ein Kind gewickelt, bevor es trocken ist. Entsprechend viele Windeln müssen Eltern kaufen. Und entsprechend wichtig ist die Qualität. In dieser Hinsicht ist ein aktueller Test der Stiftung Warentest eine erfreuliche Nachricht für Eltern, die nicht viel Geld ausgeben können oder wollen: Unter den als »gut« bewerteten Windeln waren auch einige, die nur rund halb so teuer waren wie zwei Markenprodukte mit der Note »sehr gut«.

Konkret ließ die Stiftung Warentest von mehr als hundert Familien mit 254 Kleinkindern insgesamt elf Einwegwindeln der Größe vier testen. Meistens sind diese mit dem Attribut »Maxi« gekennzeichnet. Sie sind in der Regel für Kinder mit einem Gewicht von etwa 8 bis 14 Kilogramm gedacht. Damit wird diese Größe recht lange Zeit benötigt, etwa vom ersten bis zum dritten Geburtstag.

Mehr Hautreizungen bei einer Windel

Die besten Windeln im Test waren zwei Produkte von Pampers: Die »Premium Protection« für 26 Cent pro Stück und die »Baby-Dry« für 21 Cent pro Stück erhielten jeweils die Note »sehr gut«. Sie sind laut Test komfortabel und hielten auch nachts die Kinder trockener als die Konkurrenz.

Fünf weitere Windeln erhielten das Testurteil »gut«, darunter drei Handelsmarken mit einem Stückpreis von 12 beziehungsweise 13 Cent: »Babylove Premium« von dm, »Lupilu soft & dry« von Lidl und »Elkos Baby Glück« von Edeka. Damit sparten Eltern bei einem geschätzten Verbrauch von fünf Windeln am Tag bis zu 255 Euro im Jahr gegenüber dem Testsieger, teilte die Stiftung Warentest mit.

Die übrigen vier gestesteten Produkte wurden »befriedigend« oder »ausreichend« bewertet. In keiner einzigen der geprüften Windeln waren Schadstoffe enthalten.

Allerdings hatten 40 Prozent der Kinder nach dem Tragen der »Baby Bear«-Windeln von Amazon Hautreizungen und damit fast doppelt so viele wie mit anderen Windeln. Zudem hielt die Windel vor allem nachts die Flüssigkeit schlecht zurück. Das Amazon-Produkt schnitt mit der…