Hochwasser-Katastrophe
Von Bauer Willi bis zum Discounter – ob mit eigenem Einsatz oder zehn Millionen Euro, Hilfe ist unterwegs

Zwei Männer fahren mit einem Traktor durch eine überflutete Straße in Ophoven, einem Stadtteil von Wassenberg (Kreis Heinsberg)

© Thomas Banneyer / Picture Alliance

von Susanne Baller
19.07.2021, 12:11 Uhr

Fünf Tage nach den ersten Überflutungen herrscht in manchen Regionen Deutschlands noch immer Chaos. Doch dann tauchten plötzlich Bauern auf und finanzielle Zusagen von Großspendern.

Nach den Überschwemmungen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz haben die Wassermassen am Wochenende auch Sachsen und Bayern getroffen. Überflutete Straßen, Erdrutsche, evakuierte Häuser zeigen die Katastrophenlage in den betroffenen Bundesländern, Tote und vermisste Menschen zeugen von dem Leid der Familien. Deutschland hat Wetterlagen wie die der letzten Tage selten erlebt. Dennoch gibt es nach wie vor Stimmen, die nicht glauben, dass die Unwetter-Katastrophe ein Resultat des Klimawandels sein, das sei eben „Wetter“, liest man in den Kommentaren in den sozialen Medien. 

Andere haben den Ernst der Situation erkannt, fragen nicht nach den Ursachen, sondern machen sich auf den Weg, um zu helfen. Jeder so, wie er kann. Während Profis wie Feuerwehr und THW aufgrund beschädigter Straßen und Brücken an manchen Orten nicht an ihre Einsatzorte gelangen konnten, postete zum Beispiel Bauer Willi ein Video seiner Landwirtschaftskollegen, das am Freitag aufgenommen worden ist. Die Bauern aus dem Westerwald hatten sich auf ihre Trecker und Radlader geschwungen und waren in die Regionen gefahren, die Hilfe brauchten und brauchen.

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