Pressestimmen

NRW-Ministerpräsident
„Unpassend, unprofessionell, unsensibel“: Scharfe Medienkritik nach Laschet-Lacher im Flutgebiet

Nordrhein-Westfalen, Erftstadt: Armin Laschet (CDU), Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, lacht während Bundespräsident Steinmeier (nicht im Bild) ein Pressestatement gibt

© Marius Becker / DPA

„Werter Herr Laschet: Hören Sie auf zu lachen“: Nachdem Kanzlerkandidat Armin Laschet im Hochwassergebiet lachen musste, ist die Aufregung groß – auch in den Medien. Die Pressestimmen.

Der Bundespräsident will Trost spenden. Denjenigen, die durch die Überflutungen geliebte Menschen, Haus, Hof und Geschäft verloren haben. Während Steinmeier Betroffenheit ausdrückt, lacht Armin Laschet, der hinter ihm steht. Der Ausrutscher vom Samstag, für den Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident erneut sein Bedauern geäußert hat, hat scharfe Kritik hervorgerufen.

Kommentatoren bezeichnen Laschets Lacher als „unpassend, unprofessionell, unsensibel“. Dem Kanzlerkandidaten der Union könne „dieser Moment der Unachtsamkeit noch böse auf die Füße fallen.“ Die Pressestimmen.

Das Medienecho zum Laschet-Lacher im Flutgebiet

„Stuttgarter Zeitung“: „Baerbocks Zurückhaltung ist klug, Laschets Auftreten nicht immer stilsicher. Missverständliche Sätze und Szenen, die sich für hämische Videoschnipsel instrumentalisieren lassen, können diese schwierigen Tage für ihn schnell zum Baerbock-Moment werden lassen – zu einer unerwarteten Stolperfalle. Merkel hat es geschickt vermieden, dass ihr Auftritt Anlass zu Missdeutungen als Wahlkampfshow für Laschet bietet. Entschlossenheit ist gefragt, Worte und Taten sind dennoch mit aller Vorsicht zu wägen.“

„Rhein-Zeitung“ (Koblenz): „Die Region braucht zunächst praktische Hilfe – und Geld. Viel Geld. Es gibt keine schnellen Antworten auf die Katastrophe, außer dieser. Die…