Im Video: Angela Merkel und Malu Dreyer im Katastrophen-Gebiet.

Am Sonntag besuchten Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, das Katastrophengebiet. Dabei machten sie sich vor allem ein Bild von der Lage in dem Eifelort Schuld, wo die Aufräumarbeiten auf Hochtouren laufen. Gemeinsam versprachen sie schnelle Hilfe und eine enge Abstimmung zwischen Bund und Land.
Merkel: „Es ist erschreckend. Ich will fast sagen, die deutsche Sprache kennt kaum Worte für die Verwüstung, die angerichtet ist. Und es ist das, was ich allerdings sehen konnte, auch unglaublich beruhigend, wie die Menschen zusammenhalten, wie sie einander helfen, welche Solidarität da ist.”
“Wir stehen an ihrer Seite. Bund und Land werden gemeinsam handeln, um die Welt wieder Schritt für Schritt in Ordnung zu bringen. In dieser wunderschönen Gegend. Und das heißt, dass wir kurzfristig schnell handeln müssen. Das heißt aber auch, dass wir einen langen Atem brauchen.“
Dreyer: „Unsere Struktur ist belastbar und wir werden nicht ruhen, bis wirklich die Menschen, die Vermissten gefunden werden. Dass wir tatsächlich vor Ort unterstützen bei den Aufräumarbeiten. Aber wir sind uns alle sicher, dass wir viele Wochen, Monate arbeiten müssen, um diesen Landstrich wieder so in einen Zustand zu bringen, wie er einmal war. Das gilt auch für die anderen betroffenen Regionen.“ 
Merkel kündigte an, im August noch mal vorbeikommen zu wollen. Bei der Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW sind allein in Deutschland mehr als 150 Menschen ums Leben gekommen. Jedoch ist es noch viel zu früh, um zu wissen, wie hoch die Gesamtschäden sind.