USA
Kundschaft bringt Restaurant-Personal zum Weinen – Besitzerinnen schließen für einen „Tag der Freundlichkeit“

Servicekräfte haben es mit ihren Gästen nicht immer leicht (Symbolbild)

© Sebastian Gollnow / DPA

Servicekräfte in der Gastronomie haben häufiger mit schwierigen und unfreundlichen Kund:innen zu kämpfen, doch seit der Corona-Pandemie scheint das schlimmer geworden zu sein. Zwei Restaurantbesitzerinnen in den USA machen das öffentlich – und werden dafür gefeiert.

Die Corona-Pandemie mit den dazugehörigen Restriktionen sorgt bei vielen Menschen für angespannte Nerven und diverse Kund:innen scheinen das am Servicepersonal auszulassen. Zwei Restaurant-Besitzerinnen aus Cape Cod in Massachusetts, USA, gingen dagegen vor und schlossen ihren Laden für einen Tag, um ihr Personal zu einem „Tag der Freundlichkeit“ (Day of Kindness) auszuführen, damit diese sich von der unhöflichen Kundschaft erholen können.

Besonders schlimm sei es am vergangenen Donnerstag gewesen, berichten die Besitzerinnen in der „New York Times“. An diesem Tag hätte ein Kunde die jüngste der Kellnerinnen so schlimm beschimpft, dass sie weinen musste. Der Grund für seine Wut: Sie durfte ihn noch nicht bedienen, weil das Restaurant schlicht noch nicht geöffnet hatte. Diese Situation ist leider kein Einzelfall.

„Inakzeptabel, andere Menschen so zu behandeln“

Auf Facebook beschreiben Brandi Felt Castellano und ihre Ehefrau Regina Felt Castellano, dass viele Kunden immer unfreundlicher werden: „Während viele unserer Gäste und Stammkunden uns freundlich und verständnisvoll behandeln, gibt es täglich einen riesigen Ansturm von denen, die das nicht tun, uns beschimpfen, mit Klage drohen, mein Personal anschreien und zum Weinen bringen.“ Viele ihrer Servicekräfte seien jung, wären gerade in ihrem allerersten Job tätig oder würden sich während ihres Studiums Geld…