Aktuelle Grafikchips sind heiß begehrt, aber ein rares Gut. Wer eine der Karten der Nvidia-RTX-3000-Serie ergattern will, braucht viel Geduld und etwas Glück. Eine Übersicht zu Händlern und Verfügbarkeit.

Wer auf der Suche nach einer neuen Grafikkarte ist, fristete bislang ein elendes Dasein im Jahre 2021. Aber Besserung scheint in Sicht: Fachhändler wie Alternate oder Notebooksbilliger haben beliebte Modelle der RTX-3000-Serie von Nvidia immerhin wieder vorrätig. Das ist im Vergleich zur ersten Jahreshälfte eine Besserung – wenngleich viele Modelle noch deutlich teuerer angeboten werden als die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers. Trotzdem dürfen Interessenten hoffen, dass sich die Preise in Zukunft etwas entspannen, denn der Crypto-Boom der ersten Jahreshälfte scheint vorerst ausgesetzt. Noch dazu verbot China das Schürfen der digitalen Währungen.

Gerade die sogenannten „Miner“ kauften Grafikkarten in Massen auf und sorgten damit für eine Knappheit der beliebten Chips. Eine Knappheit, die sich Scalper zunutze machten. Zur Erinnerung: Das sind Zwischenhändler, die die Situation aus hoher Nachfrage und geringer Verfügbarkeit ausnutzen, indem sie Automatisierungssoftware programmieren, die Grafikchips kauft, wenn diese bei einem Händler vorrätig sind, nur um sie für ein vielfaches an Endverbraucher weiterzuverkaufen. Und genau diese Zwischenhändler dürften noch der Grund sein, warum Händler die begehrten Karten über der UVP anbieten. Sobald dieses Geschäftsmodell nicht mehr funktioniert, dürften Zocker die Chips zu vernünftigen Preisen ergattern. 

Grafikkarten: Preise zeigen nach unten

Nach monatelanger Chipknappheit scheint etwas Entspannung auf dem Markt der Grafikkarten einzukehren. Wobei die Entspannung relativ ist: Wurden RTX 3070 Ti und 3080 Ti zum Marktstart Anfang Juni von allen Händlern viel zu teuer angeboten, zeigt der Preistrend inzwischen…