Datenleaks
So erkennen Sie mit zwei Klicks, ob Sie gehackt wurden

Hacker haben nicht nur staatliche Institutionen im Visier (Symbolbild)

© FangXiaNuo / Getty Images

von Malte Mansholt
16.07.2021, 07:27 Uhr

Immer wieder tauchen im Netz gewaltiger Datensätze mit Login-Informationen auf. Den Usern stellt sich jedes Mal die Frage: Wurde ich auch gehackt? Wir erklären, wie Sie das mit wenig Aufwand erkennen können – und wie Sie dann vorgehen müssen.

Wurde ich gehackt? Diese Frage stellen sich Internet-Nutzer immer dann, wenn mal wieder ein gewaltiger Datensatz mit Hunderten Millionen E-Mail-Adressen und Passwörtern im Netz aufgetaucht ist. Die Antwort ist leider nicht so einfach herauszufinden, wie man sich das wünschen würde. Das Problem: Hacker haben ein hohes Interesse daran, nicht von Ihnen entdeckt zu werden – und tarnen sich entsprechend. Trotzdem gibt es einige gute Hinweise und klare Warnsignale. Hier erfahren Sie, wie man sie erkennt.

Sind meine Accounts sicher?

Wie die Datenlecks heutzutage oft entstehen, lässt sich gut am Beispiel der Datensammlung „Collection #1“ verfolgen, die Anfang 2019 auftauchte. Die knapp 773 Millionen verschiedenen E-Mail-Adressen und über 21 Millionen im Klartext lesbaren unterschiedlichen Passwörter, die darin  gesammelt sind, stammen wohl aus vielen einzelnen Datendiebstählen und Tausenden verschiedenen Quellen, schrieb der australische IT-Sicherheitsexperte Troy Hunt in einem Blogeintrag. Die Sammlung tauchte erst auf der Cloud-Plattform Mega auf, wo er inzwischen laut Medienberichten wieder gelöscht wurde. Wie aktuell der Datensatz ist, war zunächst unklar.

Ob auch Sie Opfer eines bekannten Daten-Hacks waren, lässt sich mit wenig Aufwand herausfinden. Gleich mehrere Seiten bieten Datenbanken an, in denen man nach Eingabe der eigenen E-Mail herausfinden kann, ob die eigenen Daten bei einem der großen…