Neuseeland
Umkämpfter Immobilienmarkt: Haus ohne Toilette für mehr als zwei Millionen Dollar verkauft

Wer in Neuseeland ein Eigenheim kaufen möchte, muss tief in die Tasche greifen (Symbolbild)

© Rafael Ben-Ari/Chameleons Eye / Picture Alliance

In einem Vorort der neuseeländischen Stadt Auckland wurde ein Bungalow ohne Badezimmer für mehr als zwei Millionen Dollar verkauft. Das Startgebot hatte bei 1,75 Millionen Dollar gelegen.

Wer ein Haus kaufen möchte, der muss nicht nur hierzulande meist sehr tief in die Tasche greifen – auch in anderen Teilen der Welt gehen die Preise auf den Immobilienmärkten zusehends durch die Decke. Das jüngste Beispiel für die ausufernden Preise ist ein heruntergekommenes Bungalow in Aucklands wohlhabendem Vorort Grey Lynn. Das Haus mit drei Zimmern befindet sich nicht nur in einem mehr als fragwürdigen Zustand, es verfügt auch weder über ein Badezimmer noch über eine Toilette. Auch einzelne Wände fehlen. Diese Unannehmlichkeiten scheinen potenzielle Käufer:innen jedoch keineswegs in die Flucht geschlagen zu haben: Der Bungalow aus den 1920er Jahren wurde für 2,075 Millionen Dollar verkauft. Das Gebot zu Beginn der Versteigerung hatte bereits bei 1,75 Millionen Dollar gelegen.

Zirka 200.000 Dollar Renovierungskosten

Als „leere Leinwand“ hatte das zuständige Maklerbüro „Barefoot and Thompson“ die Immobilie angepriesen, sowie als den „erschwinglichsten Einstieg in ein Wohneigentum, das in Grey Lynn verfügbar ist“. Dass der Bungalow jedoch einige Renovierungsmaßnahmen benötigt, mussten auch die Makler zugeben. Die Immobilienbewertungsseite der Stadt Auckland vermutet, dass rund 200.000 Dollar in das Haus investiert werden müssten. Den Wert der Immobilie hatte sie „nur“ auf 1,65 Millionen Dollar geschätzt. Wer der oder die Käuferin des Objekts ist, ist bisher nicht bekannt.

Wer jedoch glaubt, dass hier ein:e…