Kaufen oder Mieten?
In diesen Städten lohnt sich der Immobilienkauf noch

In Lübeck ist Kaufen im Vergleich zu Mieten noch relativ günstig

© alxpin / Getty Images

von Daniel Bakir
14.07.2021, 15:09 Uhr

Die Immobilienpreise steigen immer weiter – wer kann und will sich das noch leisten? „Finanztest“ hat analysiert, wo Kaufen noch erschwinglich ist und wo Mieter günstiger wegkommen.

Der Immobilienboom hat sich auch durch die Corona-Krise nicht stoppen lassen. Im Gegenteil: Angesichts von Lockdowns und Reisebeschränkungen hat das Eigenheim für viele noch einmal an Attraktivität gewonnen. Laut einer Auswertung des Verbands Deutscher Pfandbriefbanken (vdp) sind Eigentumswohnungen und Häuser 2020 um 7,4 Prozent teurer geworden, wie die Zeitschrift „Finanztest“ berichtet.

Besonders teuer ist es in vielen Großstädten und deren Speckgürteln, und auch in einigen Landkreisen im Süden und Südwesten Deutschlands. In 56 von 401 Städten und Landkreisen liegt der durchschnittliche Quadratmeterpreis für Wohnungen mittlerweile über 3500 Euro. Abschreckend auf potenzielle Immobilienkäufer wirken aber nicht nur die absoluten Preise, sondern auch die Abkopplung von der Mietentwicklung. Die Mieten stagnieren seit einiger Zeit, sodass vielerorts eine immer größere Lücke zwischen Kaufpreisen und Mieten klafft. Lohnt sich das Kaufen da überhaupt noch? 

Kaufpreis-Miete-Verhältnis anschauen

Die Experten von Finanztest haben auf Basis der vdp-Daten analysiert, in welchen Städten Kaufen noch verhältnismäßig erschwinglich ist – und wo es sich eher lohnt, weiter zur Miete zu wohnen. Dafür wurden die Kaufpreise für eine Stadt den Mietpreisen für eine vergleichbare Wohnung gegenübergestellt. Das sich daraus ergebende Kaufpreis-Miete-Verhältnis gibt an, wie viele Jahreskaltmieten man vom Preis für eine Eigentumswohnung hätte bezahlen können. Mehr als…