14. Juli
Frankreich begeht Nationalfeiertag mit großer Militärparade

Im Kommandowagen: Präsident Emmanuel Macron und General François Lecointre, Stabschef der französischen Armee. Foto: Lewis Joly/AP/dpa

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Flugstaffel, Parade und die Champs-Élysées: Wegen Corona war die große Militärparade im letzten Jahr noch ausgefallen. Jetzt konnte sie wieder stattfinden – wenn auch mit Einschränkungen

Frankreich hat seinen Nationalfeiertag wieder mit einer großen Militärparade gefeiert. Im vergangenen Jahr war die Parade noch coronabedingt ausgefallen.

Staatschef Emmanuel Macron fuhr zum Auftakt im offenen Militärwagen über die Pariser Prachtstraße Champs-Élysées. Die Kunstflugstaffel eröffnete die Parade und zeichnete die Farben der französischen Flagge in den Pariser Himmel. Etwa 5000 Militärs und Angehörige des Sicherheitsapparats nehmen an der Parade teil. Besonders geehrt wird in diesem Jahr die internationale Truppe «Takuba», die in der Sahelregion gegen islamistischen Terrorismus aktiv ist.

Mit den Feierlichkeiten will Macron den Blick nach vorne richten, die Anstrengungen in der Corona-Krise würdigen und die Freude und Hoffnung über mehr Normalität in den Vordergrund rücken. Auch wenn die Parade in diesem Jahr wieder im traditionellen Format stattfindet, gelten aber Einschränkungen: Schaulustige müssen am Rande der Parade Maske tragen und einen Test-, Impf- oder Genesungsnachweis haben. Zudem gibt es Platzbeschränkungen. Begleitet wird das Großevent von strengeren Corona-Regeln, die Macron zu Beginn der Woche verkündet hat.

An seinem Nationalfeiertag am 14. Juli erinnert Frankreich an den Sturm auf die Bastille im Jahr 1789, der als symbolischer Beginn der Französischen Revolution angesehen wird.

dpa

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