von Axel Palm
13.07.2021, 10:38 Uhr

Keine Lust mehr auf Windows? Dann schauen Sie bei der quelloffenen Konkurrenz vorbei. Linux-Laptops sind zwar selten, aber eignen sich für Profis und normale Verbraucher gleichermaßen. 

Linux lockt immer mehr Nutzer in seinen Bann. Und das hat gute Gründe: In den letzten Jahren hat sich die Bedienung und Installation vieler Distributionen (also verschiedener Varianten von Linux) so weit vereinfacht, dass es keine Fachkenntnisse mehr braucht, um einen Linux-PC in Betrieb zu nehmen. Die meisten Distributionen sind kostenlos, laufen auch auf alten Systemen und wer möchte und kann, schraubt an jeder noch so kleinen Systemeinstellung nach Herzenslust herum. Nachteil Linux: Microsoft-Programme wie Word und Excel funktionieren nicht.

Und einen weiteren Haken gibt es: Nicht jeder Laptop läuft immer sofort ohne Murren mit Ubuntu, Mint oder Pop!OS. Es kann passieren, dass Grafikkarte, Sound oder Wifi nicht sachgemäß arbeiten. Mir nichts dir nichts Windows von der Platte zu schmeißen und Linux auf sie zu werfen, sollten Sie also nicht machen. Ob Sie Ihrem alten Laptop mit einer Linux-Distribution neues Leben einhauchen können, erfahren Sie leider nur durch vorausgehende Recherche. 

Eines sei aber gesagt: Noch nie standen die Chancen so gut wie heute, dass eine moderne Linux-Distribution die richtigen Treiber für Sound, WLAN und Co. findet und automatisch installiert.

Diese Hersteller bauen Linux-Laptops

Auf der sicheren Linux-Seite sind Sie mit einem Laptop, der auf Linux ausgelegt ist. Inzwischen gibt es einige Hersteller, die Linux-Laptops auf den Markt gebracht haben. Zu den bekannteren gehören HP, Dell und Lenovo. Etwas nischiger – aber keinen Deut schlechter – sind System76 und Tuxedo.

Auf die Laptops von System 76 müssen deutsche Besteller aber in der Regel etwas länger warten,…