Play Store
36 US-Bundesstaaten klagen Google wegen illegaler Monopolmacht an

Gegen Google wurden in den vergangenen Monaten bereits mehrere US-Kartellrechtsverfahren eröffnet (Symbolbild)

© Markus Mainka / Picture Alliance

In den USA haben 36 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington D.C. Klage gegen Google eingereicht. Der Internetriese soll seine Marktmacht mittels des Play Stores missbrauchen und so den Wettbewerb behindern.

Der Internetriese Google steht in den Vereinigten Staaten erneut vor Kartellrechtsstreit. Wie aus einer bei einem Bundesgericht in San Francisco eingereichten Klageschrift hervorgeht, klagten 36 Bundesstaaten und der Regierungsbezirk Washington DC am Mittwoch (Ortszeit) wegen wettbewerbsrechtlicher Verstöße beim Geschäft mit Apps für Android-Handys. Eine Stellungnahme des Unternehmens lag zunächst nicht vor.

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Google als Monopolmacht

„Einmal mehr sehen wir Google seine Dominanz ausnutzen, um auf verbotene Art Konkurrenz zu unterdrücken“, teilte New Yorks Generalstaatsanwältin Letitia James mit. „Wir reichen diese Klage ein, um Googles illegale Monopolmacht zu beenden und Millionen von Verbrauchern und Unternehmen endlich eine Stimme zu geben“. James führt das Bündnis der klagenden Bundesstaaten zusammen mit den Generalstaatsanwälten aus Utah, North Carolina und Tennessee an.

Konkret dreht sich das neue Verfahren um Kartellrechtsverletzungen beim Geschäft mit Apps für den sogenannten Play Store von Googles Smartphone-Betriebssystem Android. Die Klage wirft der Alphabet-Tochter vor, ihre Marktmacht zu missbrauchen, um den Wettbewerb zu behindern. Dies führe für Nutzer zu höheren Preisen, geringerer Auswahl und einem Mangel an Innovation. Außerdem geht es etwa um die Höhe der…