Nach gutem Halbjahr
Landesbank Helaba erwartet Gewinnplus 2021

Besucher stehen abends auf der Aussichtsterrasse des Main Towers, der auch die Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) beherbergt. Die drittgrößte Landesbank erwartet 2021 ein Gewinnplus. Foto: Frank Rumpenhorst/dpa

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Bei der Landesbank Hessen-Thüringen wächst nach guten Geschäften in den vergangenen Monaten die Zuversicht. Der Vorstand setzt sich auch mittelfristig ehrgeizige Ziele.

Deutschlands drittgrößte Landesbank Helaba strebt nach einem guten ersten Halbjahr für das Gesamtjahr ein deutliches Gewinnplus an.

«In Summe können wir auf jeden Fall davon ausgehen, dass der gute Verlauf, den wir in den ersten sechs Monaten gesehen haben, uns auch ins zweite Halbjahr mittragen wird», sagte der seit gut einem Jahr amtierende Vorstandsvorsitzende der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba), Thomas Groß, am Donnerstag in Frankfurt. «Insofern sind wir zuversichtlich, dass wir die Ziele, die wir uns gesetzt haben, spürbar übertreffen werden.»

Das Institut will in den nächsten Jahren jährlich mindestens einen Vorsteuergewinn von 500 Millionen Euro erzielen. Ebenfalls 500 Millionen Euro ist die Zielgröße beim Provisionsergebnis, das sich zum Beispiel aus Einnahmen der Bank als Dienstleister für Sparkassen in Hessen, Thüringen, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg speist.

Im von der Corona-Krise geprägten Jahr 2020 hatte die Helaba vor Steuern 223 (Vorjahr: 518) Millionen Euro verdient, nach Steuern standen 177 (470) Millionen Euro Gewinn in den Büchern. Bei der Bilanzvorlage im März hatte Groß für 2021 ein Vorsteuerergebnis auf Vorjahresniveau in Aussicht gestellt. Es sei nun zu erwarten, dass die 223 Millionen Euro vor Steuern im laufenden Jahr deutlich übertroffen würden, sagte Groß am Donnerstag.

«Wir sind wirklich gut ins Jahr…