Kanzlerkandidat
TV-Serien und Genderstern – Laschet spricht über Privates

CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet kommt zu der Gesprächsrunde „Brigitte Live“. Foto: Kay Nietfeld/dpa

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Unionskanzlerkandidat Armin Laschet hat bei «Brigitte live» ein paar private Details ausgeplaudert. Neue politische Erkenntnisse gab es aber nicht.

Politisch nichts Überraschendes, dafür manches amüsante Detail aus dem Privatleben – Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet hat seinen Auftritt in der Gesprächsreihe «Brigitte live» routiniert und locker absolviert.

Der CDU-Vorsitzende präsentierte sich als Fan von Fernsehserien, lehnte persönlich das Gendern in der Sprache ab, ohne es insgesamt zu verteufeln, und schätzte sich trotz seiner wenigen Zeit für das Familienleben als passablen Vater ein. Politisch lehnte er ein Machtwort in Richtung des CDU-Wahlkreiskandidaten Hans-Georg Maaßen ab und machte sich für einen fairen Wahlkampf stark.

Im dunklen Anzug mit weißem Hemd und ohne Krawatte plauderte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident locker auch über Privates. Der 60-Jährige bekannte, manchmal nächtelang Fernsehserien in den Mediatheken anzuschauen. «Dann verzweifelt meine Frau immer, weil sie sagt, Du müsstest jetzt mal schlafen. Und dann sitze ich da bis 3, 4 Uhr und schaue diese Serien an.» Da sei es von Vorteil, dass er mit wenig Schlaf auskomme. Seine Frau leiste ihm dann keine Gesellschaft. «Die guckt auch Serien, aber zu zivilen Zeiten. Meistens gucke ich dann alleine.»

Als eine vorrangige Aufgabe im Fall seines Wahlerfolges nannte Laschet, die Gleichstellung von Frauen zu verbessern. Und wie schaut es in dieser Hinsicht bei ihm privat aus? «Ich habe in meiner eigenen Ehe unterschiedlicher Phasen erlebt.» Ganz am Anfang, als seine Frau schon berufstätig und er noch Student gewesen sei, habe er sich um die «Haushaltsdinge» gekümmert. «Je…