EM-Halbfinale
Vor dem umstrittenen Elfmeter: Zuschauer blenden Dänemarks Torwart Schmeichel mit Laserpointer

Den ersten Versuch von Stürmer Harry Kane kann Kasper Schmeichel noch abwehren – beim Nachschuss ist er chancenlos

© Paul Ellis / AFP

Erstmals seit 1966 steht England in einem großen Turnierfinale. Der entscheidende Moment ließ 104 Minuten auf sich warten – und sorgte für heftige Diskussionen. 

55 Jahre mussten die Three Lions auf eine Teilnahme bei einem großen Endspiel warten: Nach dem 2:1-Sieg gegen hart kämpfende Dänen trifft das Team von Coach Gareth Southgate im Finale am Sonntag gegen Italien – zu Hause in London.

Doch der ausschlaggebende Moment in diesem Halbfinale ließ lange auf sich warten – und bot reichlich Diskussionsstoff. Beim wahrscheinlich spielentscheidenden Strafstoß in der 104. Minute soll Dänemarks Torwart Kasper Schmeichel von englischen Fans mit einem Laserpointer geblendet worden sein.

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Elfmeter in der Verlängerung: minimaler Kontakt, maximale Folgen

Kurz vor Ende der ersten Hälfte der Verlängerung: Englands Raheem Sterling kommt im gegnerischen Strafraum zu Fall. Der niederländische Unparteiische Danny Makkelie zögert keinen Augenblick und deutet auf den Elfmeterpunkt – die 60.000 Zuschauer im Londoner Wembley-Stadion reißt es aus den Sitzen. Es ist eine harte Entscheidung: Zwar gibt es einen Kontakt zwischen Dänemarks Joakim Maehle und Sterling – aber eben nur minimal. „Wir beurteilen anhand der Zeitlupe und müssen feststellen, dass es nicht so gut war, den Strafstoß zu geben“, sagte der deutsche Schiedsrichter Patrick Ittrich bei Magenta TV auf die Frage, ob er gepfiffen hätte. Die Videoassistenten griffen nicht ein, denn um eine…