Ex-Präsident will Accounts zurück
„Unrechtmäßige Zensur“ – Trump verklagt die Chefs von Twitter, Facebook und Google

Donald Trump verlangt seine Social-Media-Accounts zurück

© Stefani Reynolds/CNP/AdMedia/ImageCollect

Donald Trump war nach der Kapitol-Erstürmung seiner Anhänger von den großen Online-Plattformen verbannt worden. Mit Klagen will er sich seine Accounts zurückholen.

Der Streit zwischen Donald Trump und den sozialen Medien nimmt erneut Fahrt auf. Der ehemalige US-Präsident hat angekündigt, gegen Facebook, Twitter und Google „sowie deren CEOs“ Mark Zuckerberg, Jack Dorsey  und Sundar Pichai zu klagen. Als Grund nannte er am Mittwoch in seinem Golfclub in Bedminster im Bundesstaat New Jersey eine „unrechtmäßige Zensur“. 

„Es gibt keinen besseren Beweis dafür, dass Big Tech außer Kontrolle ist, als die Tatsache, dass sie den amtierenden US-Präsidenten verbannt haben“, sagte Trump. „Wenn sie es mit mir machen können, können sie es mit jedem machen. Und das ist genau das, was sie tun.“ 

Trump war Anfang des Jahres von Facebook und Twitter verbannt worden, nachdem er dort mit vermeintlich aufstachelnden Nachrichten dazu beigetragen hatte, dass es am 6. Januar 2021 zu der gewaltsamen Stürmung des Kapitols in Washington kam. Nun verlangt der 75-Jährige eine schnelle Wiederherstellung seiner Accounts.

Beim Bundesgericht in Miami seien am Mittwoch drei separate Beschwerden unter Trumps Namen eingereicht worden, so der ehemalige US-Präsident. Das ist jeweils eine gegen jeden der drei Internetgiganten. Die Verbannung Trumps von den Online-Plattformen war ein harter Schlag für den Republikaner, der offen mit einer erneuten Präsidentschaftskandidatur 2024 liebäugelt. Über Twitter und Co. hatte er dutzende Millionen Anhänger direkt erreichen können.

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