Aus in London
Chancen nicht genutzt: Kerber verpasst drittes Wimbledon-Finale

Angelique Kerber 

© Glyn Kirk / AFP

Die Chancen sind vor allem im zweiten Satz da, doch am Ende schafft es Angelique Kerber nicht in ihr drittes Wimbledon-Endspiel nach 2016 und 2018. Die Weltranglisten-Erste Ashleigh Barty kann nun eine lange australische Wartezeit beenden.

Angelique Kerber hat ihre grandiose Rasentennis-Saison nicht mit dem Einzug in ihr drittes Wimbledon-Finale krönen können. Die Siegerin von 2018 unterlag der Weltranglisten-Ersten Ashleigh Barty aus Australien am Donnerstag 3:6, 6:7 (3:7) – und verließ trotzdem mit einem breiten Lächeln den Centre Court.

Kerber konnte eine 5:2-Führung im zweiten Satz nicht nutzen und musste sich ihrer bisher stärksten Kontrahentin im Turnierverlauf nach 1:26 Stunden geschlagen geben. Nach schwächeren Monaten hatte allerdings nicht viel darauf hingedeutet, dass die einstige Nummer eins der Welt nach drei Jahren wieder in das Halbfinale eines Grand-Slam-Turniers einziehen würde.

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Die 33 Jahre alte Kielerin verpasste ihr fünftes Endspiel bei einem der vier wichtigsten Tennis-Events. 2016 siegte sie bei den Australian Open sowie den US Open und verlor in Wimbledon gegen Serena Williams. Zwei Jahre später gelang ihr dort gegen die Amerikanerin die Revanche.

„Es ist unglaublich – das war eines der besten Tennis-Matches, die ich je gespielt habe. Angie hat dafür gesorgt, dass ich meines Bestes gezeigt habe“, lobte Barty, die an diesem Samstag in London im Finale entweder auf die Tschechin Karolina Pliskova oder die an Nummer zwei gesetzte Aryna Sabalenka aus Belarus. Die 25-jährige Barty will nach ihrem Erfolg bei…