Nach Rassismus-Eklat: Videospielhersteller Konami kündigt Partnerschaft mit Antoine Griezmann

Antoine Griezmann Barcelona 2020-21

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Antoine Griezmann kommt ein Video aus dem Jahr 2019 teuer zu stehen – Partner Konami hat die Zusammenarbeit gekündigt.

Der Rassismus-Eklat der französischen Nationalspieler Ousmane Dembele und Antoine Griezmann vom FC Barcelona um ein Video von 2019, das beide dabei zeigt, wie sie sich über einen Japaner abfällig äußern, hat zumindest für Griezmann kostspielige Konsequenzen.

Griezmann und Dembele hatten am Dienstag nach Auftauchen des Videos im Internet öffentliche Entschuldigungen gepostet. Das hielt jedoch Videospielriese Konami nicht davon ab, den erst im Juni geschlossenen Werbevertrag mit Griezmann direkt wieder zu kündigen.

Konami gibt offizielles Statement zu Griezmann ab

„Konami Digital Entertainment ist der Meinung, wie es der Philosophie des Sports entspricht, dass Diskriminierung jeglicher Art inakzeptabel ist. Zuvor hatten wir Antoine Griezmann als unseren Botschafter für Yu-Gi-Oh!-Inhalte angekündigt, jedoch haben wir angesichts der jüngsten Ereignisse beschlossen, den Vertrag zu kündigen“, hieß es in einem offiziellen Statement der japanischen Firma.

Zudem ist Konami auch Hersteller der Fußballsimulation „eFootball PES“ und exklusiver Videospielpartner des FC Barcelona. In diesem Zusammenhang hieß es von Konami: „In Bezug auf unsere eFootball-PES-Franchise werden wir den FC Barcelona als Clubpartner auffordern, die Details dieses Falles und seine zukünftigen Handlungen zu erklären.“

Damit nicht genug, denn auch der Trikotsponsor des FC Barcelona, Rakuten – ein japanisches Online-Unternehmen -, hat ebenfalls bereits angekündigt, Nachfragen an den Verein stellen zu wollen.

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