1:0 Federico Chiesa (60.)
1:1 Alvaro Morata (80.)
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Ausgangslage:

Der viermalige Weltmeister trifft Im Wembley-Stadion in London auf den dreimaligen EM-Champion, es ist das Duell der zwei besten Offensiven in diesem Turnier. Das EM-Halbfinale zwischen Italien und Spanien verspricht Spektakel und einen großen Fußball-Abend. „Es wird ein offenes Spiel, in dem beide Mannschaften versuchen werden, ihren Stil auf den Platz zu bringen“, kündigte Italiens Verteidiger Leonardo Bonucci an.

Die Azzurri gehen nach starken Turnier-Leistungen als leichter Favorit ins Duell, aber auch die Furia Roja hat sich nach schleppendem Beginn ins Turnier gekämpft.

Stimmen der Trainer:

Roberto Mancini (Italien): „Wir haben beide ein gutes Turnier gespielt, die Chancen sind ausgeglichen.“

Luis Enrique (Spanien): „Unser Ziel ist klar, wir wollen den Ball, wir brauchen ihn. Das ist der erste Kampf, der gewonnen werden muss. Ich konzentriere mich auf das, was wir auf dem Platz erreichen wollen. Wir müssen uns auf unsere Arbeit fokussieren und den Rest ausblenden.“

Statistik:

Die beiden Mannschaften sind schon oft bei großen Turnieren aufeinander getroffen, zum ersten Mal im WM-Viertelfinale 1934, das nach einem 1:1 einen Tag später wiederholt wurde. Es folgte ein echtes Skandalspiel: Beim 1:0-Siegtreffer durch Giuseppe Meazza wurde der spanische Torhüter klar behindert. Den Gästen wurden zudem zwei Elfmeter und zwei eindeutige Tore verweigert. Für die Azzurri war es ein Riesenschritt auf dem Weg zum ersten Weltmeister-Titel. 1994, wieder im Viertelfinale der WM, ahndete der Schiedsrichter einen Ellenbogencheck von Mauro Tassotti gegen den heutigen Nationaltrainer Luis Enrique in der Nachspielzeit nicht. Enrique hatte das Nasenbein gebrochen. Roberto Baggio traf in der letzten Minute zum 2:1 für Italien. Tassotti wurde später für acht Spiele gesperrt. 

In der Hochphase des spanischen Teams gingen zwei „große Duelle“ an Spanien: 2008 im EM-Viertelfinale (4:2 im Elfmeterschießen)…