Weg ins EM-Achtelfinale
Die Rechenspiele beginnen: Wer kommt weiter, wenn mehrere Teams punktgleich sind?

Bundestrainer Joachim Löw könnte am Ende der Gruppenphase noch im Kopfrechnen gefragt sein

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Am letzten Spieltag der EM-Gruppenphase kann es wieder zu komplizierten Konstellationen kommen. Auch die deutsche Mannschaft könnte davon betroffen sein.

Zwei Spieltage sind bei der Fußball-Europameisterschaft absolviert, nun biegen die Gruppen auf die Zielgerade ein. Das bedeutet auch: Rechenschieber raus! Für die Antwort auf die Frage, wer ins Achtelfinale einzieht, könnte bei einigen Konstellationen etwas mathematisches Geschick gefragt sein.

Auch für die deutsche Nationalmannschaft könnte es kompliziert werden. Verliert die DFB-Elf beispielsweise das letzte Gruppenspiel gegen Ungarn und würde Frankreich gegen Portugal gewinnen, lägen mit Deutschland, Ungarn und Portugal drei Länder mit jeweils drei Punkten in der Abschlusstabelle gleichauf. Dann hieße es rechnen.

Grundsätzlich kommen in jeder Gruppe die Erst- und Zweitplatzierten weiter. Seitdem die Uefa die Europameisterschaft 2016 auf 24 Teams aufgestockt hat, lösen auch die vier besten Gruppendritten das Ticket fürs Achtelfinale. Somit scheiden nach der Gruppenphase lediglich acht der 24 Mannschaften aus. Doch wer bekommt bei Punktegleichheit den Vorzug und wer hat das Nachsehen?

EM 2021: Der direkte Vergleich zählt

Gemäß den Regularien der Uefa werden in einem solchen punktgleichen Team anhand der folgenden Kriterien die Achtelfinalisten berechnet: 

a) Punkte aus dem direkten Vergleich

b) Tordifferenz aus dem direkten Vergleich

c) Erzielte Tore aus dem direkten Vergleich

d) Wenn nach Anwendung der Kriterien a) bis c) immer noch…