Ratgeber Grafikkarten für Laptops
Externe Grafikkarte: Vier Gehäuse im Vergleich

Eine externe Grafikkarte verspricht die volle Grafikpower am Laptop – Thunderbolt sei Dank.

© AlexandrVedmed / Getty Images

von Axel Palm

15.06.2021, 15:06 Uhr

Grafikkarten sind die große Schwäche von Laptops. Eine externe Grafikkarte verspricht, die GPU-Leistung der flachen Rechner zu erhöhen – das allerdings für einen hohen Preis.

Wer das Beste von Desktop-Grafikkarten und der Mobilität eines Laptops vereinen will, stößt ziemlich schnell auf externe Grafikkarten, auch eGPUs genannt. Das sind Grafikkarten, die über ein separates Gehäuse an den Laptop angeschlossen werden und ihm so ihre Grafikpower spendieren. Perfekt für Zocker, die unterwegs mit einem Laptop arbeiten und zu Hause eine Runde daddeln wollen – ohne einen Desktop-PC kaufen zu müssen.

Razer, Cooler Master oder Sonnet haben bereits „Mini“-Gehäuse mit Netzteil für Grafikkarten auf den Markt gebraucht. Im Folgenden erklärt der Artikel, worauf Käufer bei der eGPU achten müssen und ob die Investition wirklich lohnt. Übrigens: Die meisten Gehäuse kommen ohne Grafikkarte. Die müssen Sie dazu kaufen.

Ohne Thunderbolt geht nichts

Um eine externe Grafikkarte an den Laptop anzudocken, ist ein Thunderbolt-3-Anschluss unabdingbar. Er sieht aus wie eine USB-C-Buchse. Allerdings kennzeichnet ihn meist ein kleiner Blitz. Der Hauptunterschied zu USB-C ist, dass Thunderbolt einen höheren Datendurchsatz liefert. Typische Geräte mit Thunderbolt-Anschluss sind MacBooks von Apple. Aber auch Windows-Laptops wie das Razer Blade Stealth 13 oder der Dell XPS 15 bieten die Buchse. Und hier gibt es schon die nächste Hürde zu beachten: Bei MacBooks sind Käufer einer eGPU auf wenige AMD-Grafikkarten limitiert.

Das liegt an MacOS und der fehlenden Verfügbarkeit von…