Die Fans sind zurück im Fußball: Vor dem Eröffnungsspiel der Fußball-Europameisterschaft zwischen der Türkei und Italien machten sich Hunderte Fans ins historische Zentrum Roms auf. An den beliebten Plätzen und Touristenattraktionen der Stadt waren am Freitagnachmittag zahlreiche rotgekleidete Türkei-Fans zu sehen, die dort Fotos machten und ihre Landesfahne schwenkten.

Vor dem Olympiastadion versammelten sich am Abend schon mehrere Stunden vor dem Anpfiff zahlreiche Anhänger beider Mannschaften. Die Stimmung war friedlich und ausgelassen, auch erste Fan-Gesänge und Anfeuerungsrufe waren bereits zu hören – es war schon wieder ein bisschen wie in den Zeiten vor Corona, als die Anhänger die großen Turniere wie die Europameisterschaft oder eine Weltmeisterschaft zu gigantischen Fan-Partys machten.

Im Stadion waren sie sehr gut zu hören. Die türkischen und die italienischen Fans waren so laut, als wäre das Stadion voll besetzt. Dabei waren es lediglich 16.000 Menschen, die unter den Pandemie-Bedingungen zugelassen waren. In Rom gab es zudem einige Public-Viewing-Plätze, so wie es auch in den anderen EM-Städten sein wird, wo die Italiener ihre Mannschaft feierten. Viele Journalisten sprachen davon, dass der Fußball zurück sei – das stimmt aber nicht, er war ja nie weg. Aber die Anhänger sind wieder da – und das ist etwas Besonderes.

tis