Hoffnung auf Normalität
Kultusminister blicken optimistisch auf neues Schuljahr

Wie geht es nach den Sommerferien in Deutschlands Schulen weiter? Die Kultusminister sind optimistisch. Foto: Christoph Soeder/dpa/Archivbild

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Das Schuljahr geht langsam zu Ende, die ersten Bundesländer starten bald in die Sommerferien. Danach soll es an den Schulen wieder möglichst normal laufen – doch versprechen die Kultusminister zu viel?

Die Kultusministerkonferenz der Länder (KMK) blickt zuversichtlich auf das neue Schuljahr.

«Unser Wunsch ist: Das Schuljahr soll mit so viel Normalität wie möglich starten. Das bedeutet, dass wir von einem regelhaften Präsenzunterricht in allen Fächern und allen Jahrgängen ausgehen», sagte die derzeitige Präsidentin und brandenburgische Bildungsministerin Britta Ernst (SPD) nach dem Ende der Beratungen mit ihren Kolleginnen und Kollegen aus den anderen Ländern bei einer Online-Pressekonferenz.

Es gebe die klare Perspektive, dass der Schulbetrieb im neuen Schuljahr mit allen Aspekten wieder aufgenommen werden könne, einschließlich Klassenfahrten, Exkursionen oder AGs, sagte der hessische Kultusminister Alexander Lorz (CDU). Hamburgs Bildungssenator Ties Rabe (SPD) sagte, die KMK sei ihrer Linie treu geblieben und sage sehr klar, dass Präsenzunterricht durch andere Varianten des Lernens nicht zu ersetzen sei.

Die Ministerinnen und Minister hatten bei ihrer Videokonferenz bereits am Donnerstag vereinbart, dass alle Schulen nach den Sommerferien «dauerhaft im Regelbetrieb (…) mit allen Schulfächern und Unterrichtsstunden» besucht werden sollen. Regelbetrieb bedeute, dass Unterricht in der Schule ohne weitere Einschränkungen erteilt und das schulische Leben wieder ermöglicht werde, heißt es in einem Beschluss. Auch außerschulische Angebote wie Schulfahrten würden wieder in «vollem Umfang» ermöglicht….