Gipfeltreffen in Großbritannien
Die G7-Chefs fahren die Ellenbogen aus – Bilder eines besonderen Spitzentreffens

Bundeskanzlerin Angela Merkel (2. v. l.) begrüßt Carrie Johnson, die Frau des britischen Premierministers Boris Johnson

© Ludovic MARIN / AFP

Im britischen Cornwall treffen sich die Staats- und Regierungschefs der sieben größten Industrienationen zum Austausch – seit Beginn der Corona-Pandemie erstmals in Person. Händeschütteln war bei der Begrüßung tabu.

Am Strand von Carbis Bay scheint die Welt in Ordnung. Klimawandel? Weltwirtschaft? Der Umgang mit autoritären Staaten wie China und Russland? Klar, das soll alles Thema sein beim Treffen der sieben führenden Industrienationen – der G7 – im britischen Cornwall. Aber, erstmal: Ankunft, Begrüßung und Fototermin – am südwestlichen Zipfel Großbritanniens, wo das Meer türkisblau und der Sandstrand nahezu weiß ist. 

Es ist ein besonderes Spitzentreffen, aus mehreren Gründen. Es ist etwa der erste Gipfel der bedeutendsten westlichen Demokratien seit Donald Trump die Schlüssel zur Pennsylvania Avenue 1600 abgeben musste – an Joe Biden, den neuen Hausherren des Weißen Hauses. Darüber hinaus kommen die Staats- und Regierungschefs der G7 seit Beginn der Corona-Pandemie erstmals wieder ohne Video-Schalte zusammen. Also zu einem wirklich persönlichen Treffen, wenngleich mit gebotenem Abstand. 

Seid gegrüßt! Aber mit Abstand

Denn die Corona-Pandemie ist noch nicht vorbei, Händeschütteln war zur Begrüßung tabu. Der britische Premierminister und Gastgeber Boris Johnson fuhr also die Ellenbogen aus – und Bundeskanzlerin Merkel und Co. taten es ihm gleich. Auch auf dem obligatorischen „Familienfoto“ blieben die hochrangigen Gäste auf Abstand.

Von links: Kanadas Premierminister Justin Trudeau, EU-Ratspräsident Charles Michel, US-Präsident Joe Biden,…