ARD-Sendung „Farbe bekennen“
„Offensichtlich sehr schlampig“: Baerbock äußert sich zu Lebenslauf-Patzer und Umfrage-Umschwung

Annalena Baerbock, Kanzlerkandidatin und Bundesvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“

© Kay Nietfeld / DPA

In der ARD-Sendung „Farbe bekennen“ hat Annalena Baerbock ihre jüngsten Patzer bei ihrem Lebenslauf bedauert. Die Grünen-Kanzlerkandidatin sieht darin einen Grund für die fallenden Umfragewerte für ihre Partei.

Grünen-Chefin Annalena Baerbock wird Details ihren Lebenslauf nach eigenen Angaben nicht noch einmal richtigstellen müssen. Die Frage, ob die Korrekturen damit abgeschlossen seien, bejahte sie am Donnerstagabend in der ARD-Sendung „Farbe bekennen“.

Die Frage „Warum machen Sie sich toller als Sie eigentlich sind?“ wehrte die designierte Kanzlerkandidatin der Grünen ab. „Das hab‘ ich so nicht gemacht.“ Sie habe wichtige beruflichen Etappen und ihre Verbindungen zu Vereinen und Organisationen im Lebenslauf auf ihrer Website „sehr komprimiert“ dargestellt.

„Das tut mir sehr, sehr leid“

Baerbock hatte auf ihrer Website unter Mitgliedschaften zunächst unter anderem die Transatlantik-Stiftung German Marshall Fund und das UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR aufgeführt. Später wurde die Seite geändert, die Überschrift lautet statt „Mitgliedschaften“ nun „Beiräte, (Förder-)Mitgliedschaften, regelmäßige Unterstützung“.

„Das war offensichtlich sehr schlampig“, sagte Baerbock. „Ich habe da offensichtlich einen Fehler gemacht, und das tut mir sehr, sehr leid, weil es ja eigentlich in diesen Momenten um große andere Fragen gerade in unserem Land geht.“

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