Sie tagen meist vor traumhafter Kulisse, geschützt von Tausenden Sicherheitskräften: Wo die Staats- und Regierungschefs der G7, der bedeutendsten Industrienationen der westlichen Welt, für ihre Gipfeltreffen zusammenkommen, herrscht meist bereits Wochen vorher der Ausnahmezustand.

Bahnbrechende Einigungen gab es in der Vergangenheit nicht immer, teilweise kamen bei den Beratungen nur vage Absichtserklärungen heraus, manchmal scheiterte selbst das. Eine Konstante gibt seit 2006 jedoch: Bundeskanzlerin Angela Merkel war immer bei den Gipfeltreffen dabei.

Wenn nun die G7-Staaten im südenglischen Cornwall beraten, wird es für die Kanzlerin die letzte Zusammenkunft in diesem Kreis werden – sie tritt bei der Bundestagswahl im Herbst nicht noch einmal an. Zeit für einen Rückblick.