Sehen Sie im Video: Die Bidens bringen „Liebe“ mit nach Cornwall.

„Ich habe dem Premierminister schon gesagt, dass wir beide was gemeinsam haben: Wir haben beide weit über unseren Verhältnissen geheiratet.“ Mit dem US-Präsidenten bei bester Stimmung herumzuscherzen bei einem Treffen internationaler Staats- und Regierungschefs – danach haben sich seit der Ära von Donald Trump viele gesehnt. Und weil das Verhältnis so entspannt war am Donnerstag beim Empfang des US-Präsidenten Joe Biden zum G7-Treffen, führte ihn der Gastgeber Boris Johnson gleich an den Strand von Carbis Bay, in der südwestenglischen Grafschaft Cornwall. Bidens Ehefrau Jill hatte zudem eindeutige eine Nachricht auf ihrem Rücken stehen. „Wegen Liebe? Nun, ich denke, dass wir Liebe aus Amerika mitbringen. Ich denke, dass dies eine globale Konferenz ist, und wir versuchen, Einigkeit auf dem Globus zu schaffen. Und ich denke, dass es gerade jetzt wichtig ist, dass die Menschen ein Gefühl der Einheit aller Länder und der Hoffnung nach diesem Jahr der Pandemie spüren.“ Im Anschluss lief sie noch mit Johnsons Ehefrau Carrie Symonds den Strand entlang. Am Freitag beginnt im britischen Cornwall der dreitägige G7-Gipfel der wichtigsten westlichen Industrieländer, zu dem der britische G7-Vorsitz als Gastländer auch Indien, Südkorea, Australien und Südafrika eingeladen hat. US-Präsident Biden wird bei seiner ersten Auslandsreise erst an dem G7-Gipfel und am Montag in Brüssel dann am Nato-Gipfel und dem EU-USA-Spitzentreffen teilnehmen. Er hatte im Vorfeld erklärt, dass er bewusst eine engere Zusammenarbeit mit den europäischen Verbündeten sucht. Wichtigste Themen beim informellen Austausch über wirtschaftliche und außenpolitische Fragen werden auf dem G7-Gipfel Klima, Corona, wirtschaftliche Erholung sowie der Umgang mit China sein. Die EU-Spitzen und die Bundesregierung erhoffen sich von dem G7-Gipfel ein klares Bekenntnis gegen Protektionismus und für mehr internationale Zusammenarbeit.