Neue Richtline
Empfehlungen des BSI: Mit diesen Tipps machen Sie ihr Windows sicherer

Windows 10 kann man noch sicherer machen

© Microsoft/ Alisa Rodnova / Getty Images

von Malte Mansholt

05.05.2021, 07:43 Uhr

Windows 10 ist im Vergleich zu den älteren Versionen schon deutlich sicherer. Doch mit einigen Tipps des BSI lassen sich Angriffe noch besser vermeiden.

Windows 10 „härten“ – das ist das erklärte Ziel der neuen Nutzungs-Richtlinien des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Obwohl das System schon erheblich besser vor Angriffen geschützt ist als seine Vorgänger, sollen sie die Sicherheit von Windows in Behörden und Firmen noch weiter erhöhen. Doch auch für Privatanwender finden sich einige nützliche Tipps.

Die sollten sich dabei nicht von der Tatsache abschrecken lassen, dass sich die meisten Maßnahmen klar an Administratoren großer Rechner-Verbünde richten. Die Prüfer hatten sich die Windows-Version vorgeknöpft, die für Behörden gedacht ist und länger mit Updates versorgt wird und Privatkunden gar nicht zur Verfügung steht. Zudem sind viele der Richtlinien vor allem von Nutzern mit hohem technischen Wissensstand umsetzbar. Aber: Die grundlegendsten Empfehlungen lassen sich auch von jedem im Alltag anwenden. 

Das sind die grundlegendsten Sicherheits-Empfehlungen für Windows 10

Nicht als Admin arbeiten: Die wohl wichtigste Einstellung ist in Firmen völlig normal, aber bei Privatanwendern immer noch die komplette Ausnahme. Es handelt sich um die Trennung des Nutzer- vom Administrator-Account. Denn als Admin kann man jede Menge Unfug anstellen – und auch Viren nutzen diese Möglichkeit teilweise. Trennt man diese Berechtigung in einen separaten Account heraus, erhöht sich die Sicherheit massiv. Dazu können Sie auch ein neues Konto mit Administratorrechten erstellen und dann darüber dem bisherigen Konto…