Ewig im Home Office
Google-Mitarbeiter kündigen lieber, als in die Büros zurückzukehren

© Ceng Shou Yi/ / Picture Alliance

von Christoph Fröhlich

04.05.2021, 12:59 Uhr

Google schickte als eines der ersten Unternehmen seine Belegschaft ins Home Office. Nun plant der Konzern die Rückkehr in die Büros. Doch nicht mehr alle wollen dahin zurückkehren.

Riesige Großraumbüros galten als die Zukunft der Arbeitswelt. Ohne feste Schreibtische waren sie ein Versprechen für mehr Flexibilität und vor allem geringere Kosten. Dann kam die Corona-Pandemie – und viele Unternehmen mussten ihre Angestellten ins Homeoffice schicken. Kaffeeküchen, Konferenzräume und Büros blieben leer, Millionen arbeiteten von einen Tag auf den anderen von zuhause aus. Viele bis heute.

Google war eines der ersten großen Unternehmen in den USA, welches den Sprung ins kalte Wasser wagte und seine gesamte Belegschaft zu Beginn der Pandemie aus den Büros holte und ins Home Office schickte. Nun, wo weite Teile der US-amerikanischen Bevölkerung geimpft sind und allmählich ein Silberstreif am Horizont zu sehen ist, plant Google die Rückkehr in die alte Arbeitswelt: Ab September sollen alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zurück in die Büros.

Das Problem: Einige wollen nicht mehr dorthin zurückkehren. Sie haben es sich in den eigenen vier Wänden gemütlich gemacht oder sind sogar umgezogen. Sollte Google das dauerhafte Arbeiten aus dem Home Office nicht möglich machen, drohen sie mit Kündigung, berichtet der „Business Insider“.

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