Die Morgenlage
Tatverdächtiger wegen „NSU 2.0“-Drohschreiben in Berlin festgenommen

In Berlin hat die Polizei einen Tatverdächtigen wegen der „NSU 2.0“-Drohschreiben festgenommen (Symbolbild)

© Paul Zinken/dpa-Zentralbild / DPA

Biden hebt Obergrenze für Flüchtlinge deutlich an +++ G7-Außenminister beraten über Russland, China und Iran +++ Champions League: Manchester City gegen Paris +++ Die Nachrichtenlage am Dienstagmorgen.

Guten Morgen, liebe Leserin, lieber Leser,

die mit „NSU 2.0“ unterschriebenen Drohbriefe haben Politiker:innen und anderen Menschen des öffentlichen Lebens beunruhigt, wenn nicht sogar geängstigt. Nun hat die Polizei in Berlin einen Tatverdächtigen festgenommen. Ob die Serie von Drohbriefen damit wirklich endet, muss sich erst noch zeigen.

Die Schlagzeilen zum Start in den Tag:

Verdächtiger wegen „NSU 2.0“-Drohschreiben festgenommen

Ein mutmaßlicher Verfasser von rechtsextremen Drohschreiben mit dem Absender „NSU 2.0“ ist in Berlin bei einer Wohnungsdurchsuchung festgenommen worden. Das teilten die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Main und das Hessische Landeskriminalamt in der Nacht mit. Der 53-jährige erwerbslose Mann deutscher Staatsangehörigkeit stehe im dringenden Verdacht, „seit August 2018 unter dem Synonym ‚NSU 2.0‘ bundesweit eine Serie von Drohschreiben mit volksverhetzenden, beleidigenden und drohenden Inhalten verschickt zu haben“. Empfänger waren überwiegend Personen des öffentlichen Lebens, vor allem aus der Medienwelt und der Politik, darunter auch Abgeordnete des Hessischen Landtags und des Bundestags.

Der Verdächtige sei bereits in der Vergangenheit wegen zahlreicher – unter anderem auch rechtsmotivierter – Straftaten rechtskräftig verurteilt worden, hieß es in der Mitteilung weiter. Er sei zu keinem Zeitpunkt Bediensteter einer Polizeibehörde…