1. Der Impf-Turbo

Oh, Deutschland überholt die bisherigen Schnellimpfer USA und Großbritannien. Auf 100 Einwohner kamen in der vergangenen Woche hierzulande im Schnitt 0,78 Impfdosen; schneller ging es nur in Katar (0,93), Uruguay (0,95) und dem Spitzenreiter Ungarn (1,3). Das lässt doch hoffen.

Es soll ja den ein oder anderen Schauspieler geben, der aufgehört hat, Zeitung zu lesen, weil ihm die Corona-Nachrichten zu schlecht waren. Nach dem Kleinkind-Prinzip: Was ich nicht sehe, ist auch nicht da. Entgehen diesen Leuten wohlmöglich jetzt auch die guten Nachrichten?

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Wichtigstes Gebot: In den Armen verteilen

Foto: Michael Kappeler / dpa

Etwa diese: Bis Mitte Juni könnten in Deutschland Dreiviertel der Impfberechtigten, wie es schön bürokratisch heißt, die erste Spritze bekommen haben – bis Juli sogar alle, wie meine Kollegin Julia Merlot aus unserem Wissenschaftsressort berichtet. »Einige Produzenten liefern mehr als angekündigt, die Hausärzte bringen eine enorme Beschleunigung – und bald dürfen auch die Betriebsärzte mitmachen«, sagt sie. (Natürlich gibt es auch Probleme, etwa die Impfunwilligkeit einer Minderheit – dazu hier mehr.)

Oder diese: Für Geimpfte und Genesene sollen viele Beschränkungen schon bald fallen. Wenn alles klappt, bringt die Politik das diese Woche auf den Weg (hier mehr).

Bevor Sie anfangen zu jubeln: Das Oktoberfest ist auch für dieses Jahr abgesagt.

2. Die Spiel-Schlacht

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Ausgespielt: Endgegner in der Symbolbildhölle

Foto: DADO RUVIC / REUTERS

In Kalifornien beginnt in der Nacht ein Prozess, der das App-Geschäft auf dem iPhone verändern könnte. Der »Fortnite«-Entwickler Epic Games will Apple nichts mehr abgeben von den Verkäufen über den Appstore.

Sie kennen sich, wie ich, nicht sooo gut aus mit »Fortnite« und den Feinheiten des App-Geschäfts? Hier erklärt mein Kollege Markus Böhm aus unserem Netzwelt-Ressort die Hintergründe.

3. Der…